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Lesart / Archiv | Beitrag vom 17.01.2017

Donald Trump"Aufstieg eines abschreckenden Fotos zu einer nationalen Marke"

Claus Leggewie im Gespräch mit Joachim Scholl

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Donald Trump steht bei seiner ersten Pressekonferenz am 11.01.2017 im New Yorker Trump Tower mit erhobenem Zeigefinger vor mehreren US-Flaggen. (AFP / Don Emmert)
Donald Trump bei seiner ersten Pressekonferenz am 11.01.2017 im New Yorker Trump Tower (AFP / Don Emmert)

Seit Monaten drängt es sich uns auf: das Gesicht des gewählten US-Präsidenten. Der Politikwissenschaftler Claus Leggewie spricht von einem unfotogenen Gesicht und sieht bei Donald Trump die Verfertigung der Unansehnlichkeit zur Marke.

Donald Trump ist ständig am Mikrofon, mit oder ohne Baseballkappe, zu sehen, im schlecht sitzenden blauen Anzug, mit weißem Hemd und roter Krawatte - den Farben der amerikanischen Nation.

Der künftige US-Präsident Donald Trump (dpa / picture alliance / John Angelillo)Der künftige US-Präsident Donald Trump (dpa / picture alliance / John Angelillo)

Sein Blick ist herausfordernd, die Lippen sind häufig geschürzt wie bei einer Sexpuppe. Was ihm fehlt: Ironie, Heiterkeit oder Ernst. Stattdessen bekommen wir Gehässigkeit und gespieltes Pathos zu sehen.

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