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documenta 14

Ein Besucher steht auf der documenta 14 am 07.06.2017 im Fridericianum in Kassel (Hessen) in dem Objekt _Abacus_ (1983) von Künstler George Lappas. (dpa / picture alliance / Swen Pförtner)

Seit dem 10. Juni findet die documenta in Kassel statt. Die 14. Ausgabe des "Museums für 100 Tage" dauert bis zum 17. September. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen und die besten Beiträge von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur zum Thema.

Ein Publikum im Nationalen Museum für Zeitgenössische Kunst in Athen schaut den documenta 14-Film "The Invisible Hands" der griechischen Künstlerin Marina Gioti. (documenta 14 / Angelos Giotopoulos)

documenta-echo: Marina GiotiKunst in Zeiten des Umbruchs

Für ihren Film "The Invisible Hands" folgt Gioti dem US-amerikanischen Musiker Alan Bishop nach Kairo. Kurz nach der Revolution in Ägypten im Jahr 2011 hatte der Musiker dort die Psychedelic Rock-Band "The Invisible Hands" gegründet.

Foto des Gemäldes "War of the Relics" von K. G. Subrahmanyan im Nationalen Museum für Zeitgenössische Kunst in Athen , documenta 14, 2017. (documenta 14 / Mathias Voelzke)

documenta-echo: K.G. SubramanyanIndische Mythen und moderner Krieg

"War of the Relics" ist das letzte Wandbild, das der indische Künstler K.G. Subramanyan vor seinem Tod im Juni 2016 malte. Das zwölf Meter lange Werk zeigt eindrucksvoll die Meisterleistung des menschlichen Geistes und ist zugleich eine Meditation über die Sinnlosigkeit von Gewalt.

Der Transgender-Künstler Terre Thaemlitz räkelt sich auf einem Bett. (documenta 14 / Terre Thaemlitz / Comatonse Records)

documenta-echo: Terre ThaemlitzKünstler und Künstlerin

Terre Thaemlitz möchte sich keinem Geschlecht zuordnen, er ist mal Künstler, mal Künstlerin. Mit ihren Auftritten versucht sie sich bewusst von den bekannten "Drag Shows" abzugrenzen. Mit ihrer Performance in Kassel will sie zum Dialog über Familienstrukturen, Gender und Heteronormativität auffordern.

Ausstellung von Andreas Angelidakis bei der documenta 14 in Athen: graue Blöcke sind in einem Raum gestapelt (dpa / Alexia Angelopoulou)

documenta 14"So etwas gab es in Griechenland noch nie zuvor"

Mit der documenta 14 in Athen habe die griechische zeitgenössische Kunst plötzlich die internationale Bühne betreten, sagte die Leiterin des Athener documenta-Büros, Marina Fokidis, im Dlf. Sie hatte die "Kunsthalle Athena" zum Klimax der griechischen Finanzkrise initiiert, begleitet von der Wut auf Deutschlands Spardiktat - denn: "Künstler werden stärker in Zeiten der Krise".

Sechs schwarz gekleidete frauen schreiten in zwei Dreierreihen vor dem Fridericianum. Auf dem kopf balancieren sie jeweils ein Buch. (Deutschlandradio / Änne Seidel)

documenta-echo: Irena HaidukUniformen für die Freiheit

Ein schlichtes Kleid, dazu ergonomische Schuhe: "Yugoform" nennt die serbische Künstlerin Irena Haiduk die Kleidung, die sie auf der documenta zum Kauf anbietet - eine bequeme Uniform für die arbeitende Frau und Teil ihrer documenta-Arbeit "Seductive Exacting Realism".

Vier Frauen räkeln sich in bunter Kleidung auf einem pinkfarbenen Teppichboden. (Deutschlandradio / Joanne Moar)

documenta-echo: Maria HassabiEs lebe die Langsamkeit!

Bunt gekleidete Menschen bewegen sich in Zeitlupe durch ein altes Kasseler Postamt. Ihre Körper werden zu Skulpturen, verschmelzen mit dem Raum. In ihrer documenta-Arbeit "Staging" spielt die New Yorker Künstlerin Maria Hassabi mit der Aufmerksamkeit der Ausstellungsbesucher.

Detail der Installation "European Everything" von Joar Nango im Athener Konservatorium (documenta 14 / Mathias Voelzke)

documenta-echo: Joar NangoGrenzenlose Utopie

Joar Nango ist Künstler, Architekt und Sami - also Teil der Urbevölkerung Nordskandinaviens. Das nomadische Leben der Sami hat Nango zu seiner documenta-Installation "European Everything" inspiriert - eine bewegliche Bühne, die zur Utopie eines Staates ohne Grenzen wird.

Der Obelisk zeigt ein Jesus-Wort auf Deutsch, Arabisch, Englisch und Türkisch. (Deutschlandradio / Christian Röther)

Religion auf der documenta 14Tonnenschwerer Obelisk mit Satz aus der Bibel

Die documenta 14 in Kassel ist ein Spiegel unserer Zeit - auch was die Religion angeht. Martin Luther oder die Islamdebatte werden zwar gut versteckt, doch zwei der auffälligsten Kunstwerke haben einen klaren religiösen Bezug: der Nachbau eines antiken Tempels und ein Obelisk mit einem Bibel-Zitat.

In zwei Reihen von jeweils drei gerahmten Tuschezeichnungen ist Andrzej Wróblewskis Bilderserie "Mourning News" zu sehen. (Deutschlandradio / Joanne Moar)

documenta-echo: Andrzej WróblewskiDüstere Mienen, trübe Stimmung

Über öffentliche Lautsprecher erreicht die Passanten die Trauernachricht: Stalin ist tot. Der Künstler Andrzej Wróblewski streift durch Krakau und zeichnet die düsteren Minen der Passanten, die soeben von Stalins Tod erfahren haben - die Bilder sind jetzt auf der documenta zu sehen.

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Savvy Funk

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