Seit 15:05 Uhr Interpretationen
 

Sonntag, 17.12.2017

documenta 14

Ein Besucher steht auf der documenta 14 am 07.06.2017 im Fridericianum in Kassel (Hessen) in dem Objekt _Abacus_ (1983) von Künstler George Lappas. (dpa / picture alliance / Swen Pförtner)

Seit dem 10. Juni findet die documenta in Kassel statt. Die 14. Ausgabe des "Museums für 100 Tage" dauert bis zum 17. September. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen und die besten Beiträge von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur zum Thema.

Riock Lowe sitzt mit drei Menschen um einen kleinen Holztisch am Rande einer Straße. Im Hintergrund ist ein verglastes Ladenblokal zu erkennen, das die Werkstatt für sein documenta 14-Projekt "Victoria Square Project" bildet. (Deutschlandradio / Charlotte Stiévenard)

WeltkunstausstellungDie documenta 14 wird zu Unrecht verdammt

Selbstgefällig, bigott, rückwärtsgewandt - so wurde die documenta bezeichnet. Am Sonntag ging die 14. Ausgabe der Weltkunstausstellung zu Ende. Das Kuratoren-Team um Adam Szymczyk musste viel Kritik einstecken. Doch "krachend gescheitert" sei diese documenta nicht, meint Änne Seidel.

(dpa / picture-alliance / Uwe Zucchi)

WeltkunstausstellungVerdoppelung der documenta war nicht zu Ende gedacht

Adam Szymczyk, der künstlerische Leiter der documenta 14, und sein Team seien mit der ersten Doppelausstellung der documenta-Geschichte schlichtweg überfordert gewesen, kommentiert Ludger Fittkau. Für das Finanzdebakel trage Szymczyk die Verantwortung - und auch die Aufsichtsräte sollten sich an die eigene Nase fassen.

Auf einem Hügel steht ein aus Büchern zusammengesetzter Parthenon nach dem Vorbild des Parthenon auf der Athener Akropolis. (Christel Boßbach)

Documenta 14Von Athen lernen - heißt das Schulden machen?

Am Sonntag endet die Documenta 14. Wie es scheint, endet sie auch in einem Desaster. Finanziell, weil sie ein Loch von sieben Millionen Euro verursacht hat. Und künstlerisch, weil schon zu ihrer Eröffnung heftig über ihr Konzept gestritten worden ist. Sollte man die Documenta deshalb sogar abschaffen?

Der syrische Geiger Ali Moraly spielt spielt ein Solo vor Publikum. (Deutschlandradio / Joanne Moar)

documenta-echo: Ali Moraly & Ross BirrellDer Klang des Bösen

"Ich war sofort ergriffen", sagt der aus Syrien geflohene Geiger Ali Moraly mit Blick auf die "Todesfuge" von Paul Celan. Von dem Gedicht inspiriert, komponierte er für die documenta 14 eine Fuge - ein Musikstück, das die universelle menschliche Erfahrung von Leid und Grausamkeit thematisiert.

Nikhil Chopra malt auf eine Zeltwand. (documenta 14 / Fred Dott)

documenta-echo: Nikhil ChopraDas Panorama einer Reise

Von Athen nach Kassel in 28 Tagen: Für sein documenta 14-Projekt "Drawing a Line Through Landscape" reiste der indische Künstler Nikhil Chopra quer durch Europa. Im Gepäck: ein großes Zelt, auf dessen Wände er zeichnete, was er unterwegs sah.

Riock Lowe sitzt mit drei Menschen um einen kleinen Holztisch am Rande einer Straße. Im Hintergrund ist ein verglastes Ladenblokal zu erkennen, das die Werkstatt für sein documenta 14-Projekt "Victoria Square Project" bildet. (Deutschlandradio / Charlotte Stiévenard)

documenta-echo: Rick LoweKunstwerkstatt mit sozialem Anspruch

Eine offene Werkstatt, auf dem Victoria Platz in Athen: Der US-amerikanische Künstler Rick Lowe lädt Bewohner des Viertels und Flüchtlinge ein, hier künstlerische Ideen zu diskutieren und sich dadurch kennen zu lernen - eine soziale Skulptur, ganz im Sinne des erweiterten Kunstbegriffs von Joseph Beuys.

Live-Performance von Mattin im Rahmen der documenta 14 im Athener Konservatorium (Odeion). (documenta 14 / Mathias Voelzke)

documenta-echo: MattinWenn Menschen zu Instrumenten werden

Stuhlkreis in einer Therapiegruppe oder experimentelles Setting für ein musikalisches Werk? Die documenta-Arbeit "Social Dissonance" des baskischen Künstlers Mattin ist eine 163 Tage andauernde partizipative Plastik, die den Begriff der Freiheit reflektiert.

Seite 1/12

#documenta14 bei Twitter

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur