Seit 13:05 Uhr Breitband
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 13:05 Uhr Breitband
 
 

documenta 14

Ein Besucher steht auf der documenta 14 am 07.06.2017 im Fridericianum in Kassel (Hessen) in dem Objekt _Abacus_ (1983) von Künstler George Lappas. (dpa / picture alliance / Swen Pförtner)

Seit dem 10. Juni findet die documenta in Kassel statt. Die 14. Ausgabe des "Museums für 100 Tage" dauert bis zum 17. September. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen und die besten Beiträge von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur zum Thema.

Der syrische Geiger Ali Moraly spielt spielt ein Solo vor Publikum. (Deutschlandradio / Joanne Moar)

documenta-echo: Ali Moraly & Ross BirrellDer Klang des Bösen

"Ich war sofort ergriffen", sagt der aus Syrien geflohene Geiger Ali Moraly mit Blick auf die "Todesfuge" von Paul Celan. Von dem Gedicht inspiriert, komponierte er für die documenta 14 eine Fuge - ein Musikstück, das die universelle menschliche Erfahrung von Leid und Grausamkeit thematisiert.

Nikhil Chopra malt auf eine Zeltwand. (documenta 14 / Fred Dott)

documenta-echo: Nikhil ChopraDas Panorama einer Reise

Von Athen nach Kassel in 28 Tagen: Für sein documenta 14-Projekt "Drawing a Line Through Landscape" reiste der indische Künstler Nikhil Chopra quer durch Europa. Im Gepäck: ein großes Zelt, auf dessen Wände er zeichnete, was er unterwegs sah.

Riock Lowe sitzt mit drei Menschen um einen kleinen Holztisch am Rande einer Straße. Im Hintergrund ist ein verglastes Ladenblokal zu erkennen, das die Werkstatt für sein documenta 14-Projekt "Victoria Square Project" bildet. (Deutschlandradio / Charlotte Stiévenard)

documenta-echo: Rick LoweKunstwerkstatt mit sozialem Anspruch

Eine offene Werkstatt, auf dem Victoria Platz in Athen: Der US-amerikanische Künstler Rick Lowe lädt Bewohner des Viertels und Flüchtlinge ein, hier künstlerische Ideen zu diskutieren und sich dadurch kennen zu lernen - eine soziale Skulptur, ganz im Sinne des erweiterten Kunstbegriffs von Joseph Beuys.

Live-Performance von Mattin im Rahmen der documenta 14 im Athener Konservatorium (Odeion). (documenta 14 / Mathias Voelzke)

documenta-echo: MattinWenn Menschen zu Instrumenten werden

Stuhlkreis in einer Therapiegruppe oder experimentelles Setting für ein musikalisches Werk? Die documenta-Arbeit "Social Dissonance" des baskischen Künstlers Mattin ist eine 163 Tage andauernde partizipative Plastik, die den Begriff der Freiheit reflektiert.

documenta-echo (Deutschlandradio)

documenta-echo: Mary ZygouriGegen das Vergessen

"Die Geschichte lebt in der Gegenwart", sagt ein Bewohner des Athener Vororts Kokkinia. Hier hatten 1944 deutsche Soldaten griechische Widerständler ermordet. Für die documenta 14 hat die Künstlerin Mary Zygouri mit den Bewohnern des Ortes über das Erinnern gesprochen.

Ein bunter, offener Pavillon auf dem Kotzia-Platz in Athen, errichtet vopm Künstler Rasheed Araeen für die documenta 14. (Charlotte Stiévenard / Deutschlandradio)

documenta-echo: Rasheed AraeenKunst geht durch den Magen

Ein Dach, ein Tisch und ein Teller Essen. Mehr brauchen Menschen nicht, um zusammen zu kommen und eine neue Welt zu schaffen. Auf der documenta 14 in Athen hat der pakistanische Künstler Rasheed Araeen eine Suppenküche eröffnet - hier entsteht die Kunst beim Essen.

Aufnahme eines Film-Bildes aus Michel Auders "Gulf War TV War". Ein verpixeltes Bild lässt einen Soldaten mit Waffe erkennen, der auf einer Sanddüne liegt. Darüber ist mit plakativen Lettern "Gulf War TV War" und "Fake News / Real News"geschrieben. (documenta 14 / Michel Auder)

documenta-echo: Michel AuderFake News / Real News

Nachrichten, Werbespots und Wettervorhersagen flimmern über eine Leinwand. Der Filmemacher und Fotograf Michel Auder hat sie 1991 direkt von seinem Fernseher abgefilmt und zusammengeschnitten: ein eindrucksvolles Stimmungsbild der Zeit kurz vor dem Ausbruch des Golfkriegs.

Aufnahme des Deckblattes der Partitur "Epicycle ". (documenta 14 / Nils Klinger)

documenta-echo: Jani ChristouDas Konzert als archaisches Ritual

Internationale Festivals buhlten um die Uraufführung seiner Werke: Der Grieche Jani Christou zählte in den 1960er Jahren zu den überraschendsten und provokantesten Komponisten weltweit. Im Idealfall, so wünschte es sich Christou, sollte ein Konzert einem archaischen Ritual gleichen.

Seite 1/12

#documenta14 bei Twitter

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur