Seit 22:30 Uhr Studio 9 kompakt
 

Mittwoch, 17.01.2018

Fazit / Archiv | Beitrag vom 10.09.2008

"Dieser Teilchenbeschleuniger hat genau die richtige Energie"

Künftiger CERN-Direktor Heuer zum LHC

Rolf-Dieter Heuer im Gespräch mit Eckard Roelcke

Podcast abonnieren
Im CERN-Kontrollzentrum nehmen Physiker den Large Hadron Collider (LHC) in Betrieb, derzeit der größte Teilchenbeschleuniger der Welt. (AP)
Im CERN-Kontrollzentrum nehmen Physiker den Large Hadron Collider (LHC) in Betrieb, derzeit der größte Teilchenbeschleuniger der Welt. (AP)

Der Wissenschaftler Rolf-Dieter Heuer hat sich zuversichtlich bei der Suche nach den Higgs-Teilchen gezeigt. "Wir benutzen moderne Methoden", sagte Heuer zu dem Vorhaben.

Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Gespräch

Eckhard Roelcke:Die Wissenschaftler am CERN suchen nach diesem ominösen Higgs-Teilchen. Noch ist nicht bewiesen, dass es die überhaupt gibt, die These von der Existenz dieser Teilchen gilt es also zu verifizieren oder zu falsifizieren. Wird das denn mit dem neuen Teilchenbeschleuniger so oder so auf jeden Fall gelingen?

Rolf-Dieter Heuer: Ich denke ja. Denn dieser neue Teilchenbeschleuniger hat genau die richtige Energie, deckt genau den richtigen Energiebereich ab, indem dann entsprechend die Masse dieses Higgs-Teilchen liegen müsste. Es ist die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Man weiß, wie die Stecknadel aussieht, man muss sie in diesem Heuhaufen finden.

Nun gehen wir da natürlich relativ intelligent heran. Wir benutzen moderne Methoden. Wir suchen nicht einfach so, indem wir nach der Stecknadel in dem Heu rumgraben, sondern wir benutzen moderne Methoden, zum Beispiel Magneten in diesem Fall, wenn man die Stecknadel suchen würde. Dann finde ich sie auch schneller.

(…)

Das vollständige Gespräch mit Rolf-Dieter Heuer können Sie bis zum 10.02.2009 in unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören.

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsFurchteinflößender Ritt auf der Rolltreppe
Besonders bekannt: die Rolltreppe im Atomium in Brüssel. (imago/wolterfoto)

Die "Süddeutsche Zeitung" analysiert das private Heim und die hiesige Gemütlichkeit, die auf 15.000 Jahren Sesshaftigkeit beruht. Letztlich hat diese wohl auch die Rolltreppe hervorgebracht, deren betreten vor 125 Jahre offenbar noch eine Mutprobe war, schreibt die "Neue Zürcher Zeitung".Mehr

weitere Beiträge

Fazit

Aus den FeuilletonsWas Marx als Faselei brandmarkte
Der deutsche Philosoph, Schriftsteller und Politiker Karl Marx in einer Aquatinta-Radierung von Werner Ruhner "Karl Marx in seinem Arbeitszimmer in London". Marx verfasste 1848 zusammen mit Friedrich Engels das "Kommunistische Manifest". Er ist der Begründer des modernen dialektisch-materialistischen Sozialismus, des Marxismus, aus dem heraus sich die Sozialdemokratie und der Kommunismus entwickelt haben. Marx wurde am 5. Main 1818 in Trier geboren und starb am 14. März 1883 in London. (picture alliance / dpa)

Der Niedergang des Wortes "alternativ" beschäftigt die Feuilletons: Warum nur ist das harmlose kleine Wort schon wieder Bestandteil eine "Unwortes des Jahres" geworden? Ebenso werfen die Zeitungen einen Blick auf Karl Marx' Formulierkunst und sein Verhältnis zu den Sozialdemokraten. Mehr

Hightech-ModeWenn die Sportkleidung zu dir spricht
Eine junge Frau richtet am 18.01.2017 in Berlin bei der Modemesse Fashiontech im Rahmen der Berliner Modewoche eine Kreation des Designers Anouk Wipprecht aus den Niederlanden. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa | Verwendung weltweit (picture alliance/dpa/Britta Pedersen)

Tragen wir Hightech-Kleidung der Zukunft, kann jeder sofort an Lichtsignalen erkennen, ob wir nervös, freudig erregt, wütend oder traurig sind. Vorgestellt wurden solche Kreationen auf der Fashiontech. Für Lifestyle-Journalistin Katja Bigalke sind sie mehr als nur lustige Spielereien. Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur