Seit 09:07 Uhr Im Gespräch
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 09:07 Uhr Im Gespräch
 
 

Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 16.01.2012

Die Welt ist nackt

Wie sich unser Begriff von Privatsphäre verändert hat

Von Michael Meyer

Podcast abonnieren
Über seine Onlineaktivitäten gibt man heute mehr von sich preis als früher. (Stock.XCHNG / Brad Martyna)
Über seine Onlineaktivitäten gibt man heute mehr von sich preis als früher. (Stock.XCHNG / Brad Martyna)

Die Privatsphäre, der nicht-öffentliche Bereich, in dem ein Mensch unbehelligt von äußeren Einflüssen sein Recht auf freie Entfaltung wahrnimmt, galt vielen einmal als hohes, schützenswertes Gut.

Ob Staat oder privat - durchs Schlüsselloch gucken, an der Tür lauschen, das war verpönt. Doch nach und nach hat sich unsere Vorstellung von Privatsphäre verändert. Der technologische Fortschritt, allen voran das Internet, scheint uns direkt und rasend schnell in das Zeitalter der"postprivacy" zu führen. Lassen wir uns zu sehr darauf ein, aus Bequemlichkeit oder Naivität? Können wir unsere Privatsphäre überhaupt noch verteidigen, wenn wir meinen: Das geht keinen etwas an.

Manuskript zur Sendung als PDF oder im barrierefreien Textformat

Literaturtipp:
Christian Schertz / Dominik Höch: "Privat war gestern"
Ullstein Verlag, 2011

Joachim Güntner: "Privatsphäre"
Essay zu beziehen über: www.vontobel-stiftung.ch

Links:

Kunstprojekt "Ich bin keiner- das Ende der Privatheit"
www.publicisthenewprivate.com

Sicherheit im web
www.watchyourweb.de


Bitte schicken Sie Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik und Ihr Lob an unsere e-mail Adresse: zeitfragen@dradio.de

Zeitfragen

Reich werdenDie erste Million ist die schwerste!
US-Dollar-Scheine (picture alliance / dpa / Xie Zhengyi)

Geld regiert die Welt - im Fall von Donald Trumps Kabinett mit mehreren Milliardären und Multimillionären scheint das buchstäblich zuzutreffen. Doch wie wird man eigentlich reich und sind wir auf dem Weg zu einer globalen Oligarchie?Mehr

Analoges Arbeiten: HufschmiedRösser, Rauch und Rechnungen
Hufschmied Jochen Hermann bereitet ein Hufeisen vor. (Deutschlandradio - Uschi Götz)

Etwa 5000 Hufschmiede gibt es in Deutschland, und die sind schwer gefragt. Ihr Wissen und Können gilt im internationalen Vergleich als hervorragend. Die traditionelle Arbeit mit Amboss und Hammer ist anstrengend, aber Hufschmied Jochen Herrmann liebt seinen Beruf.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur