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Breitband | Beitrag vom 18.10.2014

Die Regulierung des Vergessens

Googles "Recht auf Vergessen"-Anhörung in Berlin

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Die Sache ist kompliziert: Das Netz vergisst nicht, doch im Mai verfügte der Europäische Gerichtshof ein «Recht auf Vergessenwerden»: Seitdem kann man bei Google beantragen, dass die Suchmaschine bestimmte, einen selbst betreffenden Artikel, die im Netz kursieren, nicht mehr anzeigt.

Google steht damit mittendrin zwischen Datenschützern auf der einen Seite und denen, die vor Zensur warnen. Mit einer Art rollender Feedback-Show, die in sieben Städten in Europa halt macht, reagiert Google auf die Kritik an seiner zum Teil wenig transparenten Umsetzung des Urteils. Ein hochkarätig besetzter Experten-Beirat kam diese Woche in Berlin zusammen, besetzt mit Netzgrößen wie Google-Chariman Eric Schmidt,Wikipedia-Gründer Jimmy Wales, Ex-Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Ex-UN-Menschenrechtsbeauftragter Frank LaRue. Meike Laaff war für uns vor Ort und stellte fest: Es wird kompliziert, wenn ein großer Internetakteur zum Hüter von Meinungs- und Informationsfreiheit wird.

Foto: "Snake likes warm" von Jaymis Loveday, CC BY 2.0

 

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