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Forschung und Gesellschaft / Archiv | Beitrag vom 12.08.2010

Die Neuro-Ästheten

Hirnforscher erkunden das Gute, Schöne und Wahre

Von Adolf Stock

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MRT-Untersuchung (AP)
MRT-Untersuchung (AP)

Die alten Griechen haben gemeint, das Wahre, Gute und Schöne gehöre zusammen. Wir haben das gerne geglaubt, bis die Zweifel überhand nahmen. Jeder stolperte über die gefundenen Wahrheiten: Gott ist tot, die Ästhetik des Schreckens, die Banalität des Bösen, so lauteten nur einige Schlagworte, die den schönen Zusammenhang zerrissen, der uns seit Platon faszinierte.

Dass nun ausgerechnet Neurologen beginnen, diesen gewaltigen Riss zu kitten, hätte eigentlich keiner vermutet, dem die Kunst am Herzen liegt.


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