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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 25.05.2012

Die Macht von Tornados und Erlassen

Gefällte Bäume und ein Rechtsstreit in Dresden

Von Annegret Faber

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Ein Waldarbeiter bei der Arbeit im Wald (AP Archiv)
Ein Waldarbeiter bei der Arbeit im Wald (AP Archiv)

In Dresden streiten Bürger und Verwaltung um viele Bäume. Der Anlass: Zum Schutz der Deiche sollen Tausende Bäume gefällt werden. Anwohner und Naturschützer aber können den Sinn und den Nutzen nicht erkennen und warnen vielmehr vor dem Schaden für die Umwelt.

Da fallen Bäume einfach so um. Erst durch die Macht eines Tornados, dann auf Weisung von Menschen.

Im Freistaat Sachsen sorgen diese seit Monaten anhaltenden "Baumfällungen auf menschliche Weisung" zu einem neuen Begriff im Volksmund: Tornadoerlass.

Die Grüne Liga (Sachsen) klagte beim Bundesverwaltungsgericht gegen den Fällerlass, der vom Sächsischen Umweltministerium Deichsicherungserlass genannt wird. So oder so, zehntausende Bäume mussten sich dem Erlass beugen, nicht aber so viele Bürger vor Ort.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

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