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Neonlicht / Archiv | Beitrag vom 03.05.2009

Die gute Seite des Abschwungs

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Die Krise als Inspirationsquelle für Künstler (AP)
Die Krise als Inspirationsquelle für Künstler (AP)

"No Sales" - "keine Verkäufe", jammern viele Galeristen und Künstler wegen der Finanzkrise. Es gibt allerdings auch Kunstschaffende, die den schlechten Zeiten Gutes abgewinnen können. Plötzlich findet der Nachwuchs Aufmerksamkeit, weil die großen Namen für viele Sammler zu teuer geworden sind. Ob der augenzwinkernde "Billion-Dollar-Song" oder die kapitalismuskritische Licht-Installation: So mancher Kreative lässt sich von den Krisenzeiten inspirieren.

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Freddy Leck und sein Waschsalon
Berlin Moabit - keine gute Adresse. Vom Regierungsviertel aus in Richtung Norden unterwegs, dauert es keine zehn Minuten und man ist mitten drin in dem alten Industriebezirk, einem Bezirk der Spielhallen, Dönerbuden und Kiosks. Der gerade erschienene Berliner Sozialatlas bescheinigt dass sich Moabit West weiterhin schlechter entwickelt als der Rest der Stadt. Schon oft hat die Presse versucht, dem Stadtteil einen Aufschwung herbeizureden. Richtig viel hat sich hier bislang aber nicht getan. Jetzt will ein schräger Waschsalon den Kiez verändern.

Der Öko-Architekt
Nachhaltigkeit, Mülltrennung, Passivhäuser - diese Vokabeln gehören erst seit jüngster Zeit auch zum französischen Wortschatz. Seit Paris vor anderthalb Jahren mit dem Grenelle-Gipfel zur Umweltrevolution blies, ist die Atomnation aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht. Einer, der schon seit den 90er Jahren wuchernde Pflanzenfassaden und blühende Biotope inmitten des Großstadtdschungels hochzieht und sich über umweltschonende Techniken und Materialien das Hirn zermartert, ist der Architekt Edouard François.

Der Twitter-Angriff
Der Hollywood-Schauspieler Ashton Kutcher hat kürzlich eine Wette gegen den Fernsehsender CNN gewonnen. Im Internet-Netzwerk Twitter kam er schneller auf eine Million Mitleser als der amerikanische Nachrichtengigant. Twitter ist für Journalisten heute das, was früher die Eckkneipe war, ein Informationspool. Niemand muss sich mehr auf der Straße herumtreiben. Informationen gibt es - Twitter sei Dank - im Überfluss. Politiker, Schauspieler und jeder andere auch überschwemmt das Netz mit Zustandsbeschreibungen. Zu mehr Authentizität führt das nicht.

Neonlicht

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Stoßstange an Stoßstange stehen die Autos auf der Avenida Paulista in der brasilianischen Großstadt Sao Paulo (Aufnahme vom 11.01.2010). (picture-alliance / dpa / Helmut Reuter)

Das Neonlicht braust mit einem Motogirl durchs Verkehrschaos von Sao Paulo, probiert jüdische Speisen in der Gourmet-Version in New York und spürt der Faszination Zauberwürfel nach.Mehr

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