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Die ganze Welt in der Hosentasche

Wie das Smartphone uns verändert hat

Die ganze Welt in der Hosentasche - wie das Smartphone uns verändert hat
Ein junger Mann geht mit dem Blick auf sein Smartphone gerichtet. (picture alliance / dpa / Thalia Engel)

SmombiesDie Würde des Smartphones ist unabschaltbar

So ein Smartphone-Zombie, kurz: Smombie, ist wirklich anders. Menschen haben ein Smartphone, beim Smombie ist es umgekehrt: Sein Smartphone hat ihn. Deshalb besitzt der Smombie auch keine Menschen-, ja nicht einmal eine Smombie-Würde.

Biometrische Gesichtserkennung (imago/Science Photo Library)

Post-Smartphone-ZeitalterWischen war gestern

Vor zehn Jahren kam das erste iPhone auf den Markt und hat unser Leben gründlich verändert. Doch die großen Technologie-Unternehmen arbeiten schon an einer Zukunft ohne Wischen und Tippen. Gesten sollen reichen − oder ein Lächeln.

Ein junges Paar sitzt an einem See und liest.  (imago/Westend61)

Weniger Smartphone, Facebook und Co.Gute Vorsätze: Digital abspecken

So mancher hat sich vorgenommen, im neuen Jahr digital abzurüsten: Das Smartphone seltener in die Hand nehmen, weniger Zeit bei Facebook verbringen, die automatische Speicherung von Daten in Onlinekonten stoppen. Einfach ist das nicht. Doch es gibt Hilfe - natürlich digital.

Screenshot der App "fluXpad" (mominstruments.com)

App "fluXpad"Musik malen und Klänge kritzeln

Das Elektronik-Duo Mouse on Mars produziert nicht nur seit mehr als 20 Jahren sehr eigenständige elektronische Musik, sondern auch innovative Apps zum Musizieren. Mit ihrer neuen Entwicklung "fluXpad" kann man auf einem Tablet Musik durch Wischen und Malen komponieren.

Mädchen tippen in Berlin auf ihren Handys. (imago stock&people)

Gruppenwahn mal andersDas Smartphone in Südamerika

Das Smartphone ist in Südamerika in der Regel mit seinem Besitzer verwachsen. Besonders intensiv wird über WhatsApp kommuniziert, mit der Familie, Kollegen und Freunden. Aber auch für die Stundenhotel-Suche sollte man das Handy immer dabei haben.

Ein junger Mann mit Kopfhörern scrollt auf seinem Smartphone. (imago/Westend 61)

10 Jahre iPhoneWisch you were here!

Die Bedienung technischer Geräte mit Knöpfen wurde von sinnlicher Eleganz abgelöst. Mit grober Kraft schaltete man früher einen Fernseher ein und aus. Der Touchscreen von Apples iPhone habe eine neue Ära der Zuwendung eingeläutet, meint der Autor Peter Glaser.

Zwei Mitarbeiterinnen von Madame Tussauds machen am 20.8.2014 bei einem Fototermin im Londoner Regent's Park ein Selfie mit der Wachsfigur der US-Sängerin Beyoncé. (picture-alliance / dpa / Facundo Arrizabalaga)

FotografieWie das Smartphone unsere Bilderwelt verändert

Man hat es immer dabei und kann es leicht bedienen: So hat das Smartphone auch die Fotografie revolutioniert. Dass jeder die gemachten Bilder im Handumdrehen in Soziale Medien hochladen kann, hat Folgen für die Arbeit der Profifotografen.

Filmszene aus "James Bond 007 - Liebesgrüße aus Moskau", Großbritannien 1964 (imago/United Archives)

Telekommunikation im FilmTouchscreen statt Telefonhörer

Turteln per Emojis und Chat, ständig erreichbar sein: Das Smartphone hat nicht nur unsere Kommunikation verändert, sondern auch das Kino. Hartwig Tegeler hat sich angesehen, wie filmische Erzählungen schneller wurden und welche Bilder jetzt angesagt sind.

Die Ausstellung "Björk" im Museum of Modern Art in New York am 3.3.2015. (picture-alliance / dpa / Justin Lane)

Kunst AppArt ermöglicht neue Symbiosen

Mit einem Smartphone kann jeder zum Künstler werden, schwärmt Christiane Riedel vom Karlsruher Zentrum für Kunst und Medien. Mit einer entsprechenden App könne man gleichzeitig Performer, DJ oder Komponist sein.

Brian Eno, britischer Musiker, Produzent und Multimediakünstler, aufgenommen am 29.11.2014 im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe (dpa / picture alliance / Uli Deck)

Eno, Björk und Co.Wenn Musiker mit Apps experimentieren

Musikhören auf dem Smartphone ist heute Standard. Aber Musik-Apps, die als eigenes Format funktionieren, sind noch immer selten. Nur wenige Musiker probieren das aus wie Brian Eno, der jetzt seine dritte App "Reflection" veröffentlicht hat. Sie wirkt nur auf den ersten Blick etwas altmodisch.

Auf einem Smartphone-Display sind die Logos von Twitter, Instagram und Snapchat zu sehen. (pa/dpa/Vennenbernd)

Smartphones"Mit jeder neuen Technik geben wir Fähigkeiten auf"

Immer erreichbar und das Wissen der Welt in der Hosentasche - was machen Smartphones mit uns? Das Smartphone verändere das Gehirn, sagt der Psychiater Jan Kalbitzer. Aber das sei "völlig normal". Sorgen bereite ihm aber der Verlust von emotionalen Fähigkeiten.

Fahrgäste in einer U-Bahn benutzen ihre Smartphones. (picture-alliance / dpa / Liu Zhuoqun)

Die ganze Welt in der HosentascheWie das Smartphone uns verändert hat

Vor zehn Jahren kam das iPhone auf den Markt, damit wurde das Smartphone massentauglich. Es veränderte unser Leben auf vielfältige Art: Wie hören wir Musik? Wie beeinflussen digitale Geräte die Politik? Eine Woche lang widmet sich Deutschlandradio Kultur diesen Fragen rund um das Smartphone.

Studio 9

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