Seit 08:05 Uhr Kakadu
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 08:05 Uhr Kakadu
 
 

Sein und Streit | Beitrag vom 01.03.2015

Die ganze SendungWir wollen nicht erwachsen werden

Moderation: Joachim Scholl

Podcast abonnieren
Feiern gehen statt Familie gründen: Tragen wir zu wenig Verantwortung? (dpa / picture alliance / Jens Kalaene)
Feiern gehen statt Familie gründen: Tragen wir zu wenig Verantwortung? (dpa / picture alliance / Jens Kalaene)

Alt, aber albern: Die amerikanische Philosophin Susan Neiman beklagt, dass wir Verantwortung immer häufiger ablehnen - während Kinder ganz schnell erwachsen sein möchten. Warum das falsch ist, erklärt sie in "Sein und Streit".

Kinder möchten ganz schnell erwachsen sein, Erwachsene dagegen verweigern sich in unserer heutigen Kultur immer häufiger dem Erwachsenwerden. Jugendwahn und Albernheit statt Verantwortung und Weisheit. Die amerikanische Philosophin Susan Neiman sieht in dieser Adoleszenzverweigerung die Gefahr einer Banalisierung des Lebens.

Im Gespräch mit Sein und Streit erklärt sie, warum wir uns mehr mit den aktuellen Problemen unserer Welt beschäftigen sollten, statt darüber zu sinnieren, welches neue Handy wir uns kaufen wollen.

Außerdem in dieser Sendung:

Kleine Leute – große Fragen - Der Nachwuchs im Philosophischen Diskurs in "Sein und Streit"
Ilka Lorenzen hat diese Woche Kinder gefragt: "Wie wäre es in einer Welt nur mit Kindern?"

Über Wirtschaftswissenschaften und das Wissen über Wirtschaft
Darf man sich über Griechenland und das internationale Hilfspaket empören?
Der philosophische Wochenkommentar von Katharina Döbler

Was macht eigentlich Sybille Lewitscharoff – ein Jahr nach ihrer scharfen Kritik an der modernen Reproduktionsmedizin?
Ein Beitrag von Isabella Kolar

Und schließlich: Unsere Drei Fragen gehen diese Woche an den Musiker und Schriftsteller Toni Mahoni.

Religionen

Deutsches Erbe in IsraelEine Kirche wird Kulturzentrum
Das Gebäude der Deutschen Kolonie der Templer in Jerusalem, aufgenommen im Jahr 1998 (picture-alliance / dpa / Richard Nowitz)

Die deutschen Templer kamen ab 1868 ins damalige Palästina. Architektonische Spuren der frommen Sekte sind heute noch in Tel Aviv, Jerusalem oder Haifa zu sehen – und auch im Dorf Alonei Abba. Das alte Kirchengebäude dort wird von einer Bürgerinitiative restauriert.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur