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Lesart | Beitrag vom 12.10.2017

Die ganze Sendung vom 12.10.2017Lesart live von der Frankfurter Buchmesse

Moderation: Frank Meyer

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Frankfurter Buchmesse 2017: Sten Nadolny im Gespräch mit Frank Meyer von Deutschlandfunk Kultur über sein neues Buch "Das Glück des Zauberers.  (Deutschlandradio / David Kohlruss)
Frankfurter Buchmesse 2017: Sten Nadolny im Gespräch mit Frank Meyer von Deutschlandfunk Kultur über sein neues Buch "Das Glück des Zauberers. (Deutschlandradio / David Kohlruss)

Live zu Gast an unserem Stand bei der Frankfurter Buchmesse waren: Buchpreisträger Robert Menasse ("Die Hauptstadt"), Sasha Marianna Salzmann ("Außer sich") , Sten Nadolny ("Das Glück des Zauberers"), Jürgen Neffe ("Marx. Der Unvollendete") und Friedrich Ani ("Ermordung des Glücks").

Ein alter Mann, deutlich jenseits der Hundert, schreibt in "Das Glück des Zauberers" Briefe an seine Enkelin, die sie erst lesen soll, wenn sie 18 ist. Er schreibt ihr über sein Leben als Zauberer, der fliegen und durch Wände gehen kann. Sein Buch handle auch davon, dass Wunder eine Quelle von Inspiration und Kreativität sein können, sagt Sten Nadolny, der mit dem Roman "Die Entdeckung der Langsamkeit" berühmt wurde.


Der österreichische Schriftsteller Robert Menasse im Gespräch mit Frank Meyer von Deutschlandfunk Kultur über seinen mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichenten Roman "Die Hauptstadt" am Stand von Deutschlandradio auf der Buchmesse Frankfurt 2017.  (Deutschlandradio / David Kohlruss)Der österreichische Schriftsteller Robert Menasse im Gespräch mit Frank Meyer von Deutschlandfunk Kultur. (Deutschlandradio / David Kohlruss)

Am Beginn des mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Romans "Die Hauptstadt" wird eine Sau durch Brüssel getrieben. Diese Metapher decke "vom Glücksschwein bis zur Drecksau" alles ab, sagt Robert Menasse. Konsequent Pro- oder Anti-Europäer zu sein, ist in seinen Augen "saudumm".



Frankfurter Buchmesse 2017: Die Autorin Sasha Marianna Salzmann im Gespräch mit Frank Meyer von Deutschlandfunk Kultur über ihr Buch "Außer sich" (Suhrkamp). (Deutschlandradio / David Kohlruss)Die Autorin Sasha Marianna Salzmann: Ich habe mich von Shakespeares "Was ihr wollt" inspirieren lassen. (Deutschlandradio / David Kohlruss)

Sasha Marianna Salzmann ist am Berliner Gorki-Theater als Hausautorin tätig. Ihr Romandebüt "Außer sich" spielt im queeren Istanbul. Er stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. "Ich habe mich in die Stimmung der Stadt verliebt, die sich ständig verändert", sagt Salzmann, die mit einem Stipendium dort war. Mit ihrer Hauptfigur Ali entwirft sie eine alternative Biografie, die in Moskau, Deutschland und Istanbul angesiedelt ist- als auch in den verschiedenen Möglichkeiten der Geschlechter. 


Frankfurter Buchmesse 2017: Der Schriftsteller Friedrich Ani im Gespräch mit Frank Meyer von Deutschlandfunk Kultur über seinen neuen Krimi "Ermordung des Glücks". (Deutschlandradio / David Kohlruss)Friedrich Ani: "Ich mag an meinem Komissar, dass er Menschen ernst nimmt, die ein Leid zu ertragen haben." (Deutschlandradio / David Kohlruss)

Friedrich Ani sammelt Krimipreise wie kein anderer Schriftsteller seines Fachs in diesem Land. Mit "Ermordung des Glücks" lässt er zum zweiten Mal den Ermittler Jakob Franck antreten. Der pensionierte Kommissar hat es sich zur Aufgabe gemacht, nach einem Mord den Angehörigen persönlich die Nachricht zu überbringen. Auf Grund seiner Lebenserfahrung habe er die Gabe entwickelt, Menschen, die "in einen Trauer-Tunnel gehen" Trost zu vermitteln, sagt Ani. Der erste Teil "Der namenlose Tag" wird gerade von Regisseur Volker Schlöndorff verfilmt.  


Frankfurter Buchmesse 2017: Jürgen Neffe im Gespräch mit Frank Meyer von Deutschlandfunk Kultur über seine neue Biografie "Marx. Der Unvollendete".  (Deutschlandradio / David Kohlruss)Jürgen Neffe im Gespräch mit Frank Meyer von Deutschlandfunk Kultur. (Deutschlandradio / David Kohlruss)

In der neuen Biografie "Marx - Der Unvollendete" vollzieht Jürgen Neffe die Theorien von Karl Marx als auch sein Leben. Er habe mit seinem Buch "ein Werk übersetzen wollen", sagt Neffe - allein für "Das Kapital" nimmt er sich 90 Seiten Zeit. 

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