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Feiertag - Kirchensendung | Beitrag vom 03.06.2018

Deutsche evangelische Gemeinde in MoskauEin Stück Heimat in der Fremde

Von Pfarrer Markus Bräuer, Berlin

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Der große Kreml Palast und die Mariä-Verkündigungs-Kathedrale hinter den Türmen und der Mauer vom Kreml: Der Palastkomplexes diente ursprünglich als Moskauer Hauptresidenz des Zaren. Heute gehört der Große Kremlpalast zum Dienstgebäudekomplex des Präsidenten Russlands. (picture alliance / Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB)
Der große Kreml Palast und die Mariä-Verkündigungs-Kathedrale hinter den Türmen und der Mauer vom Kreml (picture alliance / Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB)

Deutsche Botschaftsangehörige und Mitarbeiter internationaler Firmen leben für einige Jahre in Moskau: Manche finden ein schönes Stück Zuhause im Gottesdienst - und in der Begegnung mit anderen. Markus Bräuer hat Pfarrerin und Gemeinde getroffen.

Eine russisch-orthodoxe Kirche im Zentrum von Moskau. Der Gottesdienst wird über Lautsprecher nach draußen übertragen. Ein Treppenaufgang führt in den ersten Stock der Kirche. Vor dem Eingang zum Gottesdienstraum kann man dünne lange Kerzen kaufen, um sie mit einem Gebet in die mit Sand gefüllten Kerzenbehälter zu stecken. In der Kirche stehen die meisten Menschen, wie das in den Orthodoxen Kirchen üblich ist. Der Priester und die Gemeinde singen im Wechsel. Viele Ältere sind hier. Vor allem Frauen.

Der Priester steht im gold-durchwirkten Gewand vor der Ikonostase – der mit Ikonen verzierten Wand, hinter der sich der Altar befindet. Hier, an diesem für orthodoxe Gläubige heiligen Ort, haben nur die Geistlichen Zutritt. Er geht hinein, doch sein Gesang ist noch immer gut in der Kirche zu hören. Weitere Gläubige kommen von draußen herein, kaufen Kerzen, wenden sich zum Altar, andere gehen wieder heraus.

Von Kyritz über Berlin nach Moskau

Im Alltag der deutschen Pfarrerin Aljona Hofmann ist von der orthodoxen Frömmigkeit nichts zu spüren. Sie ist Pastorin der Deutschen Gemeinde in Moskau. Vor knapp drei Jahren kam sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn in die russische Hauptstadt. Zuvor war sie Pfarrerin in Kyritz im ländlichen Brandenburg, davor am Berliner Dom, der größten Citykirche in der deutschen Hauptstadt. Und nun Moskau. Aber ihre Aufgaben, sagt sie, würden sich gar nicht so sehr unterscheiden.

"Als Gemeindepfarrerin habe ich hier auch Dinge zu tun, die ich am Berliner Dom oder auch in Kyritz zu tun hatte: Gottesdienste halten, Taufen. Ich hatte jetzt im letzten Jahr vier Taufen hier in Moskau. Das ist schon echt viel für diese kleine Gemeinde. Konfirmandenunterricht habe ich. Religionsunterricht muss ich geben an der deutschen Schule in Moskau. Was ich hier nicht habe, sind Beerdigungen. Trauungen hatte ich auch noch nicht."

Letzteres liegt an der besonderen Situation der Deutschen Evangelischen Gemeinde in Moskau. In ihr treffen sich Botschaftsangehörige und Mitarbeiter internationaler Firmen, die für einige Jahre in Moskau arbeiten. Die Mehrzahl der Gemeindemitglieder ist 30 bis 55 Jahre alt. Es ist eine relativ junge Gemeinde, die hier Heimat in der Fremde sucht. Und das bietet die Gemeinde in der Sprache, in der evangelischen Liturgie und dem Miteinander. Doch werden hier keine politischen Predigten erwartet, sagt Aljona Hofmann.

"Wir haben hier genug Politik vor Ort. Es ist schon eher sehr menschlich, basisorientiert. Was brauchen die Menschen hier? Wie geht es uns in der Fremde, in Russland? Wie geht es uns mit unseren Familien, mit der Distanz nach Hause? Das sind ganz normale Fragen des Lebens, die dann auch in der Gemeinde, im Gottesdienst, in der Predigt zur Sprache kommen."

Mit der russisch-orthodoxen Kirche, die Frauen im Pfarramt ablehnt, hat die Pastorin relativ wenig zu tun.

"Ich treffe orthodoxe Kollegen zum Beispiel in der lutherischen Peter- und Paul-Kirche, bei Konferenzen, und einige kenne ich dann auch schon, und die kennen mich. Und es ist auch kein Problem, dass mir die Hand gegeben wird. Da wurde ich gewarnt: 'Die geben Frauen nicht die Hand.' 'Evangelische Pfarrerinnen sind ihnen suspekt.' 'Oder es ist schwierig im Umgang.' Das habe ich nicht erlebt. Im Gegenteil, ganz warmherzige Priester habe ich erlebt, die zum Teil ja auch verheiratet sein dürfen auf der unteren Ebene, die mir dann ihre Kinder vorstellen. Sie sind dann auch mit dabei beim Empfang. Ich habe wirklich bisher positive Erfahrungen gesammelt. Aber zwischen den Gemeinden existiert so gut wie keine Zusammenarbeit."

Eine eigene Kirche hat die Gemeinde nicht

Die deutsche evangelische Gemeinde hat keine eigene Kirche. Sie feiert ihre Gottesdienste entweder in den Räumen der Deutschen Botschaft oder an der Deutschen Schule in Moskau. Versammlungen oder der Konfirmandenunterricht finden in der Pfarrwohnung statt. Klassische Gesprächskreise, die wöchentlich oder monatlich zusammenkommen, gibt es hier nicht. Dafür finden punktuelle Themenabende wie zum Reformationsjubiläum oder zum Verhältnis von Glaubensbekenntnis und Staatspolitik statt.

"Unsere Leute haben großes Interesse an Kirche, kommen gerne zu den Gottesdiensten. Aber darüber hinaus haben sie wirklich wenig Zeit. Und wenn Sie sich vorstellen, sie sind ja nur für eine kurze Zeit hier. Die wollen auch Moskau kennenlernen. Die wollen kulturelle Events erleben. Die haben auch mit ihren Kindern genug zu tun, die an der Schule sind und auch begleitet und betreut werden wollen.

Eine Möglichkeit zum Austausch bietet bei uns das Kirchen-Café. Das ist jeden Sonntag nach dem Gottesdienst. Und da wird tatsächlich über alles geredet, über Gott und die Welt. Wir haben ja auch höherrangige Botschaftsmitarbeiter in der Gemeinde und die werden dann auch interviewt und befragt, "Wie seht Ihr das?" "Wie sollen wir uns hier in Moskau verhalten?"

Ganz anders als die deutsche Gemeinde nimmt Udo Lielischkies das kirchliche Leben sonst in Russland wahr. Er spricht fließend Russisch und berichtet für die ARD seit elf Jahren aus Moskau, aber auch aus vielen anderen Regionen der früheren Sowjetunion:

"Grundsätzlich sind Russen nicht sehr gläubig. Es gibt nur einen kleinen Prozentsatz, der regelmäßig die Kirche besucht. Die Kirche ist so etwas wie eine Absicherung für viele Russen. Bei der Taufe natürlich geht man in die Kirche. Wenn jemand stirbt, natürlich geht man in die Kirche. Aber ansonsten spielt die Kirche auch in meinem russischen Umfeld hier eine ziemlich geringe Rolle. Sie ist so ein bisschen eine Versicherungsinstanz. Man könnte zynisch sagen: 'Wenn dann doch was dran sein sollte, haben wir zumindest die formalen Eintrittsbedingungen brav erfüllt.' Aber jetzt jeden Sonntag in die Kirche gehen oder an kirchlichen Feiertagen in die Kirche zu gehen, das ist den meisten dann doch zu viel des Guten.

Der Anteil der Gläubigen in Russland wächst

In den Kirchen findet man zu Ostern, Weihnachten, an den orthodoxen Feiertagen vorwiegend ältere Menschen. Und es gibt eine kleinere Gruppe, die allerdings wächst, muss man sagen: Es gibt eine gewisse Zunahme der Gläubigen. Das merken wir auch, hier in Moskau, wenn in der Erlöserkathedrale etwa Reliquien ausgestellt werden, dann sind mehrere Tage riesige Menschenschlangen dort. Aber gemessen an der Gesamtbevölkerung spielt Kirche nach wie vor eine eher untergeordnete Rolle."

Eine Stadt mit rund 15 Millionen Einwohnern. Moskau ist die größte Stadt Europas. Im Zentrum sind auf den bis zu zwölfspurigen Straßen in der Innenstadt viele sehr teure Autos zu sehen, die mit einer Geschwindigkeit von mehr als 80 Stundenkilometern durch die Innenstadt preschen – wenn kein Stau ist. Die Metro in den prächtigen, oft mit Gold verzierten U-Bahnhöfen fährt im Minutentakt. In der Innenstadt sind die Wohnungen sehr teuer. Wer nicht so viel Geld hat, wie auch Rentner, kann es sich nur leisten, weiter weg am Stadtrand oder vor der Stadt zu leben, sagt ARD-Korrespondent Udo Lielischkies. Bei seinen vielen Reisen durch das weite Land hört er auch immer wieder, wie die Russen auf die Situation in Deutschland schauen.

"Ich erinnere mich an einen Besuch in Toljatti vor einem Jahr. Da wurde ich von einem Obdachlosen angesprochen. Als er hörte, ich sei deutscher Journalist, wurde sein Gesichtsausdruck sehr mitleidig. Und er sagte: 'Ach herrje, es ist ja schrecklich bei euch mit diesen Flüchtlingen, überall nur Vergewaltigungen, wie halten Sie das nur aus!' Das wird hier extrem hochgefahren. Schwule und Lesben sind bei uns die dominierende Gesellschaftsgruppe, könnte man glauben, wenn man hier russisches Fernsehen schaut.

Es gibt ein Bild von Europa, das natürlich recht wenig zu tun hat mit den realen Zuständen bei uns zu Hause. Ansonsten ist das hier geprägt von starken Gegen-Narrativen. Das russische Fernsehen sieht alles logischerweise aus der anderen Ecke. Im Donbas greifen die Ukrainer an und nicht die Separatisten. In Syrien bekämpft Assad den IS und nicht Oppositionsgruppen. Skripal wurde nicht von Russen, sondern von den Briten selbst vergiftet. So kann man das fortsetzen. Es ist fast so, als befinde man sich in einer alternativen Welt, in einer Gegenwelt."

Russische Medien sehen sich als Informationskrieger

Die persönlichen Begegnungen mit Russen können sehr freundlich und sogar herzlich sein, erzählt Udo Lielischkies. Das Verhältnis zum Westen aus staatlicher Sicht ist es weniger:

"Die russischen Medien empfinden sich auch als Informationskrieger. Margarita Simonjan, die Chefredakteurin von RT, einst Russia Today, hat das ganz klar gesagt, man sei auch als Journalist Teil dieses Informationskrieges gegen den Westen. Man macht da gar keinen Hehl daraus, dass man sich nicht mehr als Journalist im klassischen Sinne versteht, sondern eher als Teil eines Widerstandes einer gemeinsamen Front gegenüber einer westlichen Aggression."

Auch das ist eine Reaktion auf die Sanktionen des Westens, die zu wirtschaftlichen Gegensanktionen Russlands geführt haben. Vor allem westliche Lebensmittel dürfen nicht mehr in dem Maße wie zuvor eingeführt werden. Die Landwirtschaft hat versucht, diese Lücken der Importe zu füllen, in dem man eigene Dinge produziert. Es gibt Rekorde bei der Getreideernte. Allerdings wird das hochwertige Getreide exportiert. Das in Russland verbleibende ist inzwischen so schlecht, dass die Betreiber der Getreidemühlen sich beschweren, weil sie aus dem minderwertigen Korn kaum noch Brot backen können. Den großen Agrarkonzernen fehlen Düngemittel und moderne Technik.

Preissteigerungen um bis zu 50 Prozent waren und sind die Folge des Ganzen. So ist die untere Schicht der russischen Bevölkerung besonders schmerzhaft betroffen. Drei Millionen Russen sind in die Armut abgerutscht. In der Moskauer Innenstadt mit den prachtvollen Häusern, den vollen Supermärkten mit Lebensmitteln aus Deutschland oder Frankreich ahnt man davon kaum etwas.

Udo Lielischkies:

"Die russische Oberschicht ist klein, aber steinreich. So kann man das zusammenfassen. Nun, Russland hat eine gewaltige Arm-Reich-Schere. Es gibt ein Prozent der Russen, die reichsten, diese kleine Gruppe der Happy Few, die besitzen 70 Prozent des russischen Volksvermögens. Das ist weltweit der höchste Wert an sozialer Ungleichheit. Während die Bevölkerung selbst starke Einkommensverluste hinnehmen musste, haben Russlands Milliardäre vor zwei Jahren in einem Jahr nur 34 Milliarden Dollar dazugewonnen.

Russland ist völlig gespalten. Eine kleine Zahl derer, die in aller Regel kreml-loyal agieren und dafür auch große Summen einstecken können, das sind Menschen aus Putins Umfeld, die immer wieder bei den großen Prestige-Objekten Sotschi, Ferner Osten beim Gipfel dort vor einigen Jahren, oder auch bei der Fußballweltmeisterschaft die großen Stadien bauen, die großen Brücken bauen. Die werden immer reicher, weil bei den Bauprojekten viel abgezweigt werden kann, sagen Oppositionelle hier. Während der Rest des Landes eher leidet.

Bei den unteren Einkommensschichten sieht das Bild deutlich weniger rosig aus. Die Menschen leben sehr, sehr schlecht."

In der Not hilft oft nur die Familie

Ein sozialstaatliches System, vergleichbar mit Deutschland, gibt es in Russland nicht. Hier springen einige Nichtregierungsorganisationen ein und kümmern sich zum Beispiel um Obdachlose. So ist in Russland die Familie die wichtigste Unterstützung, auf die die Menschen in Notsituationen vertrauen. Dass es vielen nicht gut geht, erlebt auch die deutsche Pfarrerin Aljona Hofmann. Und ihre Gemeinde sieht da durchaus einen Auftrag für sich.

"Wir als Kirchengemeinde, kleine Emmauskirchengemeinde, deutschsprachig, versuchen dann auch ein bisschen zu unterstützen. Wir unterstützen hier eine Kleiderkammer der Stadt Moskau. Wir sammeln, wenn unsere Leute wieder im Sommer wechseln - die einen gehen, die anderen kommen - sammeln wir Kleidung und bringen sie dann hin zu Kosmas und Damian und zum Erntedank. Malteser unterstützen wir auch mit Spenden und ein Altenheim, das einzige, was in Trägerschaft der evangelisch-lutherischen Kirche in Russland ist, indem wir einmal im Monat eine Kollekte sammeln. Das ist so unser Beitrag. Aber ansonsten ist hier noch ganz schön viel zu tun, um tatsächlich Strukturen zu schaffen, die hilfebedürftigen Menschen auch wirklich helfen können."

Moskau ist eine der elf russischen Städte, in denen die Spiele der Fußballweltmeisterschaft 2018 jetzt im Juni ausgetragen werden. Fußball ist in Russland nicht so beliebt wie in anderen Ländern. Eher beim Eishockey bibbern die Familien gemeinsam im Stadion. Dennoch hat die Fifa die Fußballweltmeisterschaft 2018 nach Russland vergeben. Udo Lielischkies:

"Fußball hat Probleme hier in Russland. Die Stadien sind leer hier in der Regel und werden dadurch dominiert von gewaltbereiten Hooligans. In Kaliningrad zum Beispiel, dem westlichsten Austragungsort des Turniers, besuchten zuletzt im Schnitt 5.100 Zuschauer die Spiele des heimischen Vereins Baltika."

Udo Lielischkies, der Korrespondent der ARD in Russland, blickt kritisch auf die Fußball-WM - und dennoch mit Hoffnung.

"Jetzt verspricht die FIFA, durch diese Fußballweltmeisterschaft auch Russland mit dem Fußballvirus zu infizieren. Ob das in vier Wochen klappen wird, muss man sehen. In Kasan gab es hoffnungsvolle Zeichen. Da strömten im Schnitt 39.000 Zuschauer in die Spiele. Beim Confed Cup war dann schon zu sehen, dass dieser große Event die Menschen begeistert. Es ist ein großer Preis.

Zehn Milliarden Euro hat Russland ausgegeben für die Stadien. Und teilweise sind sie riesengroß. Das in Kaliningrad etwa hat 35.000 Plätze. Ob aber nach vier Wochen WM die Begeisterung so übergesprungen ist, dass statt 5.000 35.000 kommen oder auch nur 20.000, muss man abwarten. Man kann es natürlich den Russen wünschen."

Zur Fußball-WM werden auch viele Deutsche nach Russland reisen. Mit etwas Russisch kommt man weiter, ein paar wenige Wörter schon können für ein Lächeln sorgen und Türen öffnen. Was gibt der ARD-Korrespondent mit?

"Das sollte man sich vielleicht ins Gepäck packen als Fußballfan, wenn man nach Moskau kommt: Beziehungen suchen, nicht arrogant auftreten. Natürlich nicht sagen, wir haben die besseren Autos und ihr könnt ja gar nichts. Sondern im Gegenteil. Die allermeisten Menschen hier sind wirklich sehr herzlich und sehr, sehr offen für Ausländer. Das ist das Schöne daran, dass da viele eher feindselige Ansätze in der staatlichen Propaganda nicht so tief eingedrungen sind. Dann kann man sehr viel Spaß haben."

Viele Menschen in der Deutschen evangelischen Gemeinde in Moskau bestätigen das. Auch dort freut man sich übrigens auf die Weltmeisterschaft – und manche fiebern den Spielen schon entgegen.

Und für diejenigen, die jetzt Interesse daran bekommen haben zu sehen, wie diese Gemeinde ihren Gottesdienst feiert: Das ZDF überträgt heute um 9.30 Uhr den evangelischen Gottesdienst aus der Deutschen Gemeinde in Moskau.

"Die redaktionelle und inhaltliche Verantwortung für diesen Beitrag liegt bei Pfarrer Reinhold Truß-Trautwein, Senderbeauftragter für Deutschlandradio, Rundfunkarbeit im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP), für den Medienbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland."

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