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Interview / Archiv | Beitrag vom 18.01.2017

"Denkmal der Schande" Gauland distanziert sich nicht von Höcke

Alexander Gauland im Gespräch mit Axel Rahmlow und Vladimir Balzer

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Alexander Gauland (l.), stellvertretender AfD-Parteivorsitzender, und Björn Höcke, thüringischer Landesvorsitzender der Partei vor einem Plakat der AfD. (dpa/picture alliance/Rainer Jensen)
Seit' an Seit': Alexander Gauland (l.), stellvertretender AfD-Parteivorsitzender, und Björn Höcke, thüringischer Landesvorsitzender der Partei. (dpa/picture alliance/Rainer Jensen)

Der stellvertretende Bundesvorsitzende der AfD, Alexander Gauland, kann an Björn Höckes Aussagen zum Holocaust-Mahnmal in Berlin nichts finden. Zwar hätte er diese Äußerung nicht getätigt, gibt er zu - doch die Kritik daran findet er trotzdem nicht nachvollziehbar.

Alexander Gauland, stellvertretender Bundesvorsitzender der AfD, distanziert sich nicht von Björn Höckes Rede, in der er das Holocaust-Mahnmal in Berlin als "Mahnmal der Schande" bezeichnet hatte. Im Interview mit Deutschlandradio Kultur folgt er stattdessen Höckes Entschuldigung, die dieser auf Facebook formuliert hatte. Höcke zog sich dort auf die doppelte Bedeutung "Mahnmal der Schande" zurück und behauptete, man habe ihn missverstanden. Nicht das Denkmal sei die Schande, sondern der "von Deutschen verübte Völkermord an den Juden", schrieb er dort

Dieser Argumentation folgt Gauland. Für ihn ist Höckes Äußerung Teil einer historischen Debatte um das Mahnmal, stelle jedoch nicht die freiheitlich-demokratische Grundordnung infrage. 

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