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Aus den Archiven / Archiv | Beitrag vom 09.05.2013

Das schwarze Schaf vom Niederrhein

Hanns Dieter Hüsch im Gespräch mit Olaf Leitner, RIAS 1981.

Vorgestellt von Margarete Wohlan

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Der Kabarettist Hanns Dieter Hüsch  im Jahr 1999  (AP)
Der Kabarettist Hanns Dieter Hüsch im Jahr 1999 (AP)

Mehr als 50 Jahre lang stand Hanns Dieter Hüsch, der sich selbst als "schwarzes Schaf vom Niederrhein" bezeichnete, auf der Bühne. Unter den Kabarettisten galt er als Poet und Philosoph, seine Kleinkunst war literarisch, politisch, lyrisch – und immer auch mit einem Schuss von Slapstick und Klamotte.

Kostproben daraus gibt es auch in der Sendung von Olaf Leitner. Aber vor allem erzählt Hüsch, der 2005 gestorben ist, über sein Leben: dass ihn das Düsseldorfer Ko(m)mödchen inspiriert hat, Kabarett zu machen. Was Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit ihm bedeuten. Und dass er altmodisch ist, was viele Leute irritiert.

Aus den Archiven

Ehemalige DDRStaatssicherheitsdienst und Kabarett
Blick in eine Telefonzentrale der Stasi (picture alliance/dpa/ADN)

Der Deutschlandfunk sendete 1992 ein dreiteiliges Feature über die Stasi. Im ersten Teil geht es um Kader und Apparat der Organisation. "Pinsel und Schnorchel" sind fiktive Genossen, die sich in den fünfziger Jahren im RIAS in einem Kneipengespräch über die DDR ereiferten. Mehr

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