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Klangkunst / Archiv | Beitrag vom 18.04.2008

Das Ohr am Gleis

Von C-Schulz und F.X.Randomiz

Die Klangwelt des Schienenverkehrs. (AP)
Die Klangwelt des Schienenverkehrs. (AP)

"Acht Takte Anfahren. Accelerando für Solo-Lokomotive, dann Tutti der Waggons. Rhythmen. Es sind sehr schöne dabei." So liest sich die Erfindung der "Musique Concrète" durch Pierre Schaeffer in seinem Tagebuch vom 5. Mai 1948.

Etwa 60 Jahre später untersuchen die Kölner Musikelektroniker C-Schulz und F.X. Randomiz die heutige Klangwelt des Schienenverkehrs: Der Bahnknotenpunkt Köln war Ausgang ihrer Klangexpedition, die sie bis ins russische Murmansk führte. Die Sounds moderner ICE-Triebwagen, russischer Diesellokomotiven und historischer Dampfrösser wurden im Studio zu hybriden Klanggebilden transformiert und mit Instrumentalklängen kontrastiert. Fernweh kommt auf - das sich so niemals in Flughafenwartehallen einstellen würde.

Produktion: Westdeutscher Rundfunk 2007
Länge: 53'10

C-Schulz, Jahrgang 1968, lebt und arbeitet als Komponist, Autor und Filmemacher in Köln.

F.X. Randomiz, Jahrgang 1968, ist Laptopmusiker, Komponist in Köln.

Klangkunst

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