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Freitag, 24.11.2017

Fazit / Archiv | Beitrag vom 15.04.2013

"Das ist ja keine Arbeit, es ist Musik"

James Last über seine Abschiedstournee

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James Last: "Wir glauben an das, was wir machen." (AP)
James Last: "Wir glauben an das, was wir machen." (AP)

Er hat mehr Goldene Schallplatten als Elvis Presley und die Beatles. Jetzt, mit fast 84 Jahren möchte es James Last noch einmal wissen. Am Montag starten der gebürtige Bremer eine ausgedehnte Abschiedstournee durch sechs europäische Länder. Wir haben mit ihm gesprochen.

Jetzt, mit fast 84 Jahren möchte es James Last noch einmal wissen. Am Montag starten der gebürtige Bremer und seine Band unter dem Titel "The LAST Tour" eine ausgedehnte Abschiedstournee durch sechs europäische Länder.

Im Interview mit Deutschlandradio Kultur blickt die Big-Band-Ikone zurück auf seine Anfangsjahre als junger Jazz-Bassist. Manchmal habe er nach Aufritten in Clubs der US-Militärs an allen vier Fingern Blutblasen gehabt, sagte er. "Aber: Es war toll, es hat Spaß gemacht." Das macht es dem Band-Leader nach eigener Auskunft immer noch. Zu seiner jetzt beginnenden Abschieds-Tournee sagte er: "Das ist ja keine Arbeit, es ist Musik. Musik ist angesagt."

Bei Musik könne er alles rauslassen, sagte Last, der sich selbst auch gern als "Rock’n‘Roller" bezeichnet. Seinen Erfolg führte er auf Authentizität zurück: "Wir glauben an das, was wir machen", betonte er. Dieses Gefühl übertrage sich auf das Publikum. Viele Stars würden auftreten, singen, wieder von der Bühne gehen "und das war es dann". "Bei uns lebt das weiter", sagte der Musiker. Die Fans fühlten, dass seine Band wirklich etwas geben wolle: "Bei uns steht keiner auf der Bühne, nur um Kohle zu machen, sondern wir wollen Musik machen."

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsGewalt gegen Frauen geht alle an
Oppositionsführerin Maria Corina Machado (l) und die Ehefrau des venezolanischen Oppositionsführers Leopoldo López, Lilian Tintori (r), nehmen am 06.05.2017 in Caracas (Venezuela) an einem Protestmarsch von Frauen gegen die Unterdrückung durch die Regierung teil. Seit Wochen fordern Demonstranten in teils gewalttätigen Protesten den Rücktritt von Staatspräsident Maduro. Foto: Ariana Cubillos/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ (dpa / picture-alliance / Ariana Cubillos)

Das Feuilleton der "Zeit" hinterfragt die vermeintliche Opferrolle von Frauen. Courage sei der Ausweg aus der Sexismus-Falle, heißt es in der Wochenzeitung. In der "TAZ" wird indes proklamiert, dass Gewalt gegen Frauen ein Problem aller sei und institutionell.Mehr

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Fazit

Mahnmal vor Höckes HausEine streitbare Aktion
Das "Denkmal der Schande", ein verkleinerter Nachbau des Berliner Holocaust-Mahnmals, ist am 22.11.2017 in Bornhagen im Eichsfeld (Thüringen) in Sichtweite des Grundstücks von AfD-Politiker Höcke zu sehen. (dpa / Swen Pförtner)

Der AfD-Politiker Björn Höcke soll vor dem "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" auf die Knie fallen, fordert das "Zentrum für politische Schönheit". Das Künstlerkollektiv hat vor Höckes Grundstück ein Modell des Mahnmals gebaut - alternativ dürfte Höcke auch dort niederknien.Mehr

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