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Feature / Archiv | Beitrag vom 16.09.2017

Damian Le Bas und das Klischee vom GypsyHandtellergeschichten

Deconstructing/Reconstructing the "Gypsy"

Von Manuel Gogos

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"Gypsyland-Map" von Biennale-Künstler Damian Le Bas (Damian LeBas/ Galerie Kai Dikhas, Berlin)
"Gypsyland-Map" von Biennale-Künstler Damian Le Bas (Damian LeBas/ Galerie Kai Dikhas, Berlin)

Damian Le Bas war ein unbekannter Blumenhändler, bis er 2007 auf der Venedig-Biennale den ersten Roma-Pavillon mit seinem Gipsy-Dada bestückte.

Die Dingwelt seiner Frau Delaine Le Bas entstammt ebenfalls dem harten Alltag in den Wohnwagencamps ihrer Kindheit. Der Autor will Delaines Einladung "Sprich mit mir" (statt über mich) annehmen und sucht das Künstlerehepaar in Worthing/Sussex (Großbritannien) auf. Er will mehr von der langen "Lebenslinie" der Roma erfahren und – wie sie heute ihre eigenen kreativen Selbstentwürfe gegen alte Stereotypen setzen.

Regie: Alexander Schuhmacher
Mit: Martin Engler, Frauke Poolman und Luise Lunow
Ton: Christian Bader
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
Länge: ca. 54'
Ursendung

BildergalerieDamian Le Bas mit seinen Tatoos in der Garderobe des Radialsystems in BerlinDelaine Le Bas in der Garderobe des Radialsystems in BerlinDamian in Kevs PlattenladenDamian Le Bas mit einer seiner "Gypsyland-Karten" in seinem ArbeitszimmerGroßmutter Julie in ihrem Wohnzimmer in WorthingDelaine und Damian Le Bas - an dieser Häuserecke in Lancing war Damian 15 Jahre lang der Blumenmann

Manuel Gogos, geboren 1970 in Gummersbach, Kurator und Feature-Autor. Zuletzt: "Das Damaskus-Erlebnis – Motive der Islam-Konversion" (DLF 2015) und "Eine Lange Nacht über das Mittelmeer – Zwischen Sehnsucht und Sterben" (DLF 2016).

Hörspiel

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