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Interview / Archiv | Beitrag vom 27.02.2010

CDU-Umweltpolitiker: Debatte in Union um AKW-Laufzeiten ist "ein Stück weit normal"

Andreas Jung: Röttgens Forderung nach raschem Atomausstieg ist richtig

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Ein Journalist steht im inneren Sicherheitsbereich des Reaktors des Kernkraftwerkes Krümmel in Geesthacht hinter einem Schild mit Warnhinweisen. (AP)
Ein Journalist steht im inneren Sicherheitsbereich des Reaktors des Kernkraftwerkes Krümmel in Geesthacht hinter einem Schild mit Warnhinweisen. (AP)

Der CDU-Umweltpolitiker und Bundestagsabgeordnete Andreas Jung stellt sich in der Frage des Atomausstiegs auf die Seite von Bundesumweltminister Norbert Röttgen. Röttgen befinde sich mit der Forderung nach einem möglichst raschen Ausstieg auf dem Boden des Koalitionsvertrags.

Es gehe beim Ausstieg aus der Atomenergie inzwischen "um Jahre, aber eben nicht um Jahrzehnte", sagte Jung, der Mitglied des Umweltausschusses ist.

Zum Streit innerhalb der Union um die Laufzeiten der Atomkraftwerke (AKW) sagte er, es sei "ein Stück weit normal", dass seine Partei diese Debatte "intensiv" führe. Welches Lager mehr Befürworter habe, sei derzeit "offen", so Jung. Es gebe aber klare Festlegungen wie Parteitagsbeschlüsse und den Koalitionsvertrag. Die Kernenergie sei für die Union eine "Brückentechnologie": "Und das heißt wie bei jeder Brücke: Man geht auf der einen Seite rauf und man geht auf der anderen Seite runter." Daraus werde deutlich, dass die Union eine "kritische Haltung" der Kernenergie gegenüber habe.

Sie können das vollständige Gespräch mindestens bis zum 27.7.2010 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.

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