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Samstag, 21.04.2018
 
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Buchkritik

Sendung vom 20.03.2018
Svenja Leiber: Staub (Suhrkamp/ Unsplash)

Svenja Leiber: "Staub"Ein Leben auf Sand gebaut

Svenja Leiber erzählt in "Staub" die Geschichte des traumatisierten und medikamentenabhängigen Arztes Jonas Blaum, der als Erwachsener nach Saudi Arabien zurückkehrt, wo er in Riad seine Kindheit verbrachte.

Sendung vom 19.03.2018Sendung vom 17.03.2018Sendung vom 16.03.2018Sendung vom 15.03.2018
Buchcover von Georg Kleins Roman "Miakro" (Rowohlt / dpa / picture alliance / Hinrich Bäsemann)

Georg Klein: "Miakro"Im Wunderreich des Wortschöpfers

Georg Kleins "Miakro" spielt in einem ungewöhnlichen Büro, einem mit bizarren Elementen ausgestatteten Kosmos, und einer magischen Außenwelt mit Maden und großen Pilzen. Verquer-Komisches von einem überzeugenden Vertreter deutschsprachiger Phantastik.

Sendung vom 14.03.2018
Buchcover "Beute. Mein Jahr auf der Jagd" von Pauline de Bok (C.H.Beck / dpa/Christoph Schmidt)

Pauline de Bok: "Beute" Der Machtrausch einer Jägerin

Ein Tier zu jagen und zu töten, löst bei manchen Menschen Gefühle von Erhabenheit aus - auch bei Pauline de Bok. Ihr Buch "Beute" beschreibt die Jagd wortgewaltig. Allerdings spielt dabei offenbar auch eine zweifelhafte Lust am Blutvergießen eine große Rolle.

Sendung vom 13.03.2018
Cover des Romans "Oxenberg & Bernstein" des rumänischen Schriftstellers Cătălin Mihuleac (Paul Zsolnay Verlag / picture alliance / Birgit Zimmermann)

Cătălin Mihuleac: "Oxenberg & Bernstein"Tabubruch in flapsigem Ton

Am Beispiel der fiktiven jüdischen Arztfamilie Oxenberg zeigt Cătălin Mihuleac, wie der Antisemitismus in Rumänien seit den 1920ern stetig wächst - und sich im Pogrom in der moldauischen Stadt Iași im Juni 1941 entlädt. Über das Massaker wurde bisher geschwiegen.

Sendung vom 12.03.2018Sendung vom 10.03.2018Sendung vom 09.03.2018Sendung vom 08.03.2018Sendung vom 07.03.2018Sendung vom 06.03.2018
Sonnenaufgang - fotografiert aus dem Weltraum mit dem Cover von "Artemis".   (Heyne Verlag / AP Photo / NASA / Paolo Nespoli)

Andy Weir: "Artemis"Reflektion über das Hier und Jetzt

Mit "Der Marsianer" etablierte sich Andy Weir aus dem Stand als Bestseller-Autor. Das gelang ihm auch, weil er ganz in Ruhe das Wissen der Internet-Communitys anzapfen konnte. Sein zweiter Roman spielt nun auf dem Mond, fällt jedoch im Vergleich enttäuschend aus.

Sendung vom 04.03.2018Sendung vom 03.03.2018
Im Vordergrund das Cover zu Ferdinand von Schirachs "Strafe", im Hintergrund ein dunkelgrauer Gewitterhimmel. (Buchcover: Luchterhand Verlag; Hintergrund: imago/ Rech)

Ferdinand von Schirach: "Strafe"Das Böse von nebenan

Eine Frau wird zu Unrecht verurteilt und nimmt Rache, ein Mann dreht durch, als seine Sexpuppe von seinem Nachbarn geschändet wird. "Strafe" ist ein echter Schirach: ein Erzählband, in dem der Autor auf lakonische Art rechtliche und menschliche Untiefen auslotet.

Sendung vom 02.03.2018Sendung vom 01.03.2018
So gut wie alles, was Jan Weiler anfasst ist erfolgreich. Sein neuester Streich "Kühn hat Ärger" wird es wohl auch auf die Bestsellerliste schaffen. (Piper; imago/Sven Simon)

Jan Weiler: "Kühn hat Ärger"Willkommen in der Welt des Alterspubertiers!

In den 45-jährigen Polizisten mit Burnout-Erfahrung aus "Kühn hat Ärger" verliebt man sich sofort. Jan Weiler verwickelt ihn in einen Krimi mit viel Nebenhandlung und noch mehr gut gemeinter Gesellschaftskritik. Für einen Verriss reicht das aber nicht, dafür beschreibt er die Vorort-Hölle einfach zu gut.

Sendung vom 28.02.2018
Die Ausgangsidee des Romans "Serverland" ist durchaus reizvoll. Leider hält Josefine Riecks den Ton nicht, findet unser Rezensent. (Hanser; Imago/DATA73)

Josefine Rieks: "Serverland" Abschied vom digitalen Irrsinn

In einer fernen Welt, die sich vom Internet abgewandt hat, spielt Josefine Rieks' Debütroman "Serverland". Ein paar junge Leute sammeln sich darin um einen Nerd, der alte Rechner zum Leben erweckt. Gemeinsam spielen sie die digitale Zeit nach - und mehr passiert leider nicht.

Sendung vom 27.02.2018
Buchcover "Die Grüne Grenze" von Isabel Fargo Cole, im Hintergrund Rinder auf einer Wiese im Harz (Nautilus Verlag / dpa / Reinhard Kaufhold)

Isabel Fargo Cole: "Die grüne Grenze"Roman über das Ende der DDR

In einen abgelegenen Ort in der DDR hat Isabel Fargo Cole den Roman "Die grüne Grenze" angesiedelt. Im Alltag ihrer Hauptfiguren lässt die US-amerikanische Schriftstellerin alle Übel der jüngeren deutschen Vergangenheit lebendig werden – und benutzt dafür eine bemerkenswerte Sprache.

Sendung vom 26.02.2018Sendung vom 24.02.2018Sendung vom 23.02.2018Sendung vom 22.02.2018Sendung vom 21.02.2018Sendung vom 20.02.2018
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