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Breitband | Beitrag vom 04.06.2011

BesprechungNeue Gesetze im Schlachtfeld Internet

Hackerangriffe als Kriegshandlung

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Seinen Status als Ort für "das eine oder andere digitale Scharmützel", den hatte das Internet schon lange. Doch künftig könnten Cyberwar-Szenarien reller werden, als zuvor, zumindest per Definition. Wenn Hacker wichtige Infrastrukturen lahmlegen und Menschenleben gefährden, kann die US-Armee einen Gegenschlag starten - und zwar mit konventionellen Waffen, berichtet das Wall Street Journal exklusiv. Cyberangriffe dürfen demnächst auch traditionell-militärisch beantwotet werden.

Wahrscheinlich geschieht dieses Umdefinition aus gutem Grund: Hacker aus China sollen Googlemail gehackt haben und es dabei auch auf Mitarbeiter des Weißen Hauses abgesehen haben, berichtete das Wall Street Journal gestern. Nach einem Bericht der "New York Times" versuchten Hacker in das Computernetzwerk der Rüstungsfirma Lockheed Martin einzudringen. Und Laut Spiegel Online versuchen über 100 ausländische Geheimdienste, in amerikanische Rechnernetze zu gelangen.

Wird es eines Tages Bomben gegen Hacker geben? Über neue Dimensionen im Cyberwar sprachen wir mit Dr. Sandro Gaycken, Technik- und Sicherheitsforscher an der Freien Universität Berlin.

 

Bild: ob1left@flickr / CC-BY-ND

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