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Breitband | Beitrag vom 25.02.2017

BesprechungIst doch nur ein Witz! Oder etwa nicht?

Über den Einfluss rechtsextremer Rhetorik

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Mehr als 50 Millionen Abonnenten hat der schwedische Gamer Felix Kjellberg alias PiewDiePie auf Youtube. Er ist einer der populärsten Youtuber überhaupt und bekannt für seine rohen Scherze. Doch mit einem antisemitischen »Witz« schoss der Entertainer übers Ziel hinaus: Sein Vertrag mit Disney wurde gekündigt, seine kostenpflichtige Youtube-Red-Serie eingestellt. Sein regulärer Youtube-Kanal mit Millionen Abonnenten existiert aber nach wie vor.

PewDiePie ist kein Einzelfall. Rechte »Witze« poppt derzeit immer häufiger im Netz auf. Unter Trollen ist Nazi-Rhetorik im Mantel von Humor sehr verbreitet: Meike Laaff hat sich mit rechtsextremen Tabubrüchen im Netz beschäftigt.

Nur ein Witz? Aber Millionen haben zugehört: Den Entertainern wie PewDiePie oder dem britischen Blogger Milo Yiannopoulos oder Trollen auf Plattformen wie 4Chan. Manche von ihnen sagen, sie kokettieren nur mit rechter Rhetorik, andere nutzen sie aus Überzeugung. Doch kommt das nicht auf das gleiche Ergebnis heraus?

Welche Wirkung haben menschenverachtende Rhetorik und rechtsextreme Tabubrüche auf das Publikum? Beeinflussen sie damit die politische Meinungsbildung und das Wahlverhalten? Darüber sprechen wir mit dem Medienwirkungsforscher Jan-Hinrik Schmidt vom Hans-Bredow-Institut.


Bild: Sirheo Shape von K-Screen Shots auf Flickr, CC BY

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