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Kulturnachrichten

Dienstag, 20. Juni 2017

BKM-Preis für Komische Oper und Jugend Museum

Preis würdigt modellhafte Projekte der künstlerisch-kulturellen Vermittlung

Die "Komische Oper Berlin" und das Berliner "Jugend Museum" haben am Dienstagabend im Brandenburgischen Genshagen den BKM-Preis Kulturelle Bildung erhalten. Ausgezeichnet wurden die Projekte "Eine Opernreise. Auf den Spuren der Gastarbeiterroute" der "Komischen Oper" sowie "All Included - Schule und Museum gemeinsam für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt" des "Jugend Museums". Weiterer Preisträger der mit jeweils 20.000 Euro dotierten Auszeichnung war Tools for Action/Schauspiel aus Dortmund. Mit dem Preis der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) werden jedes Jahr bundesweit modellhafte Projekte der künstlerisch-kulturellen Vermittlung ausgezeichnet. Er wurde in diesem Jahr zum neunten Mal vergeben.

Chefin des Cirkus Krone gestorben

Jahrzehntelang leitete Christel Sembach-Krone den größten Zirkus Europas.

Nach einer kurzen, schweren Krankheit ist die Zirkusdirektorin im Alter von 80 Jahren gestorben. Wie der Zirkus in München mitteilte, soll ihre Adoptivtochter Jana Mandana Lacey-Krone ihre Nachfolge antreten. Sembach-Krone hatte mehr als zwei Jahrzehnte lang den größten Zirkus Europas geleitet. Von 1956 bis 2006 stand Sembach-Krone mit ihren dressierten Pferden selbst in der Manege. Ihr Großvater Carl Krone hatte einst den Weltruhm des Circus Krone begründet. Vor mehr als 100 Jahren zeigte er den Menschen eine neue Sensation: Der Löwe Pascha thronte auf dem Rücken eines Pferdes. Carl Krone wollte Tiere nicht mehr nur zeigen, sondern dressieren. Trotz zunehmender Kritik von Tierschützern besuchen bis heute mehr als eineinhalb Millionen Menschen jährlich die Shows des Circus Krone in München.

Rock and Roll Hall of Fame in Japan

Japan zweitgößter Musikmarkt der Welt

Die Ruhmeshalle des Rock and Roll in den USA erhält erstmals einen internationalen Ableger - in Japan. Die Rock and Roll Hall of Fame aus Cleveland im Bundesstaat Ohio plane im September in Tokio zunächst eine Ausstellung, sagte ihr Präsident Greg Harris. Später soll daraus eine permanente Ausstellung werden. "Japan ist der zweitgrößte Musikmarkt in der Welt", sagte Harris. Damit sei das asiatische Land der perfekte Ort für eine Ruhmeshalle nach US-Vorbild. In Japan werden weltweit die meisten CDs nach den USA verkauft. Auf Platz drei liegt Deutschland. In Cleveland können Rockfans in der Ruhmeshalle und dem angeschlossenen Museum ihren Idolen huldigen. Zu sehen sind unter anderem Bilder, Filme und Musikinstrumente von Größen wie Elvis Presley und den Rolling Stones. Das 1995 eröffnete Museum am Eriesee wurde von Stararchitekt I.M. Pei erbaut und zählt zu den Hauptattraktionen der Stadt im mittleren Westen.

Jan Wagner erhält Georg-Büchner-Preis

Das teilte die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung mit.

Der Lyriker Jan Wagner wird mit dem wichtigsten deutschen Literaturpreis ausgezeichnet. Zur Begründung teilte die Jury mit: "Jan Wagners Gedichte verbinden spielerische Sprachfreude und meisterhafte Formbeherrschung, musikalische Sinnlichkeit und intellektuelle Prägnanz. Entstanden im Dialog mit großen lyrischen Traditionen, sind sie doch ganz und gar gegenwärtig. Aus neugierigen, sensiblen Erkundungen des Kleinen und Einzelnen, mit einem Gespür für untergründige Zusammenhänge und mit einer unerschöpflichen Phantasie lassen sie Augenblicke entstehen, in denen sich die Welt zeigt, als sähe man sie zum ersten Mal." Der 46jährige Jan Wagner hatte vor zwei Jahren den Preis der Leipziger Buchmesse für seine Gedichte "Regentonnenvariationen" erhalten. Es war das erste Mal, dass diese Auszeichnung an einen Lyriker vergeben wurde.

NS-Devotionalien in Buenos Aires entdeckt

Gegenstände womöglich aus Besitz von ranghohem Nazi-Funktionär

In einem Privathaus bei Buenos Aires haben argentinische Behörden die größte Sammlung an NS-Devotionalien in der Geschichte des Landes gefunden. Darunter Trinkgefäße mit Hakenkreuzverzierungen, eine Hitler-Büste, Fotonegative von Hitler und medizinische Gegenstände zur Vermessung menschlicher Schädel. Die über 70 Gegenstände waren in einem geheimen Raum versteckt, dessen Eingang hinter einem Bücherregal verborgen lag. Die argentinische Polizei hat Historiker und Experten hinzugezogen, um die Echtheit der Gegenstände zu überprüfen. Die Polizei hatte den Sammler des Fundes beschattet, nachdem bei ihm Kunstgegenstände unklarer Herkunft entdeckt worden waren. Die Ermittler vermuten, dass geflüchtete Nazis die Devotionalien nach dem Zweiten Weltkrieg nach Argentinien gebracht haben. Der damalige Präsident Juan Domingo Perón hatte Tausenden Verbrechern des Nazi-Regimes Zuflucht gewährt.

Grundstück für documenta-Institut in Kassel

Geplanter Standort sorgt für Diskussion unter Stadtverordneten

Das Institut zur Erforschung der Documenta-Geschichte wird in Kassels Nordstadt entstehen. Der Magistrat der Stadt Kassel hat für einen Platz nahe der Universität am Holländischen Platz gestimmt. "Der Standort (...) bildet räumlich ein Scharnier zwischen der Universität und den zentralen documenta Standorten", sagte Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD). 17 Standorte waren im Gespräch, Kassels Bürger wurden in die Entscheidung nicht mit ein bezogen. Das Institut wird die Geschichte der documenta aufarbeiten und sich interdisziplinär mit ihren Schwerpunkten beschäftigen. Tagungen und Veranstaltungen sollen die Zeit zwischen den Ausstellungsjahren beleben. Die Kosten des Neubaus liegen bei etwa 24 Millionen Euro.

Arnold-Bode-Preis geht an Olu Oguibe

Documenta-Künstler sorgte mit Obelisk für Diskussion in Kassel

Flucht und Vertreibung gehören zu den Themen, mit denen sich der gebürtige Niogerianer Olu Oguibe immer wieder in seiner Kunst beschäftigt. Nun erhält der documenta-Künstler den mit 10.000 Euro dotierten Arnold-Bode-Preis 2017. Für die diesjährige documenta in Kassel entwarf er einen monumentalen Obelisken, der mitten in eine Fußgängerzone aufgestellt wurde. Dieser trägt in Deutsch, Englisch, Arabisch und Türkisch die biblische Inschrift "Ich war ein Fremdling und ihr habt mich beherbergt". Der öffentliche Platz an dem er steht, wird oft von Obdachlosen und Migranten frequentiert. In Erinnerung an den Gründer der documenta verleiht die Arnold-Bode-Stiftung alle zwei Jahre, immer aber in einem documenta-Jahr, den Arnold-Bode-Preis.

Schwesta Ewa zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt

Der Haftbefehl gegen die 32jährige wurde ausgesetzt

Das Landgericht Frankfurt am Main sah die Rapperin schuldig, Steuern hinterzogen und Körperverletzung begangen zu haben. Die Vorwürfe der Zuhälterei und des Menschenhandels sahen die Richter dagegen nicht als erwiesen an. Die Frankfurterin mit polnischen Wurzeln wurde auf freien Fuß gesetzt, weil das Urteil von zweieinhalb Jahren noch nicht rechtskräftig ist. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von vier Jahren und drei Monaten gefordert, unter anderem wegen Menschenhandels und Zuhälterei. Durch die Steuerhinterziehung war ein Schaden von rund 60 000 Euro entstanden, außerdem hatte Schwesta Ewa junge Frauen geohrfeigt und getreten.

Frankreichs Präsentation auf der Frankfurter Buchmesse

Der Ehrengast reist mit 134 Autoren und Künstlern an den Main

Frankreich will auf der Bücherschau die gesamte frankophone Welt vertreten. Deshalb sind auch Schriftsteller aus der Schweiz, Belgien, Luxemburg, Afrika, Asien und Kanada eingeladen, sich vom 11. bis 15. Oktober auf der Messe zu präsentierten. Die Einladung sei eine "wunderbare Chance", auch dem deutsch-französischen Kulturaustausch neue Impulse zu geben, sagte Frankreichs Botschafterin in Deutschland, Anne-Marie Descotes. Bereits mit Beginn dieses Jahres startete Frankreich in zahlreichen deutschen Städten ein sogenannte Kulturoffensive. Bis zum Beginn der Frankfurter Buchmesse werden fast 500 Bücher ins Deutsche übersetzt. 130 Verlage sind daran beteiligt.

Haus der Kulturen der Welt vergibt Literaturpreis

Internationale Auszeichnung für kongolesischen Autor Fiston Mwanza Mujila

Die Jury sprach Fiston Mwanza Mujila die Auszeichnung für den Roman "Tram 83" zu. Mujila erzähle mit "radikalem Furor" vom postkolonialen afrikanischen Leben in einer von Gewalt beherrschten Männergesellschaft. Der 1981 in Lubumbashi geborene Mujila lebt in Graz und lehrt dort afrikanische Literatur. Ausgezeichnet werden außerdem seine Übersetzerinnen Katharina Meyer und Lena Müller. Die Übersetzerinnen hätten für diesen "ins Performative drängenden Text eine mitreißende Sprache gefunden". Der Internationale Literaturpreis ist mit insgesamt 35.000 Euro dotiert. Die Verleihung findet am 6. Juli statt.

Neue Pläne für Gedenkstätte Flucht und Vertreibung

Neue Chefin Gundula Bavendamm legt ihr Konzept vor

Nach jahrelangen Querelen gibt es eine neue Planung für die Dauerausstellung in der Gedenkstätte für Flucht und Vertreibung in Berlin. Vorgesehen ist nun, die Vertreibung der Deutschen aus den Ländern östlich von Oder und Neiße nach dem Krieg in einen größeren historischen Zusammenhang zu stellen. Außerdem soll es einen ausdrücklichen Bezug zur Gegenwart geben. Im ersten Ausstellungsteil sei eine europäische Perspektive auf Zwangsmigrationen im 20. Jahrhundert geplant, heißt es in dem 50-Seiten-Papier. Zudem solle deutlich werden, dass es zwischen der Expansions- und Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten und der späteren Vertreibung der Deutschen Verbindungen gebe. Dieser Punkt war über Jahre teils erbittert debattiert worden. Der Rat der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung hat das Papier von Gundula Bavendamm einstimmig verabschiedet. Sie übernahm das Amt im April.

Leiter des Museum Folkwang hört auf

Bisherige Direktor Tobia Bezzola kehrt 2018 zurück in die Schweiz

Das Museum Folkwang in Essen braucht eine neue künstlerische Leitung. Der 56-jährige gebürtige Berner Tobia Bezzola wird ab Anfang 2018 neuer Direktor des Kunstmuseums Museo d'arte della Svizzera italiana (MASI) in Lugano, wie das Essener Museum bestätigte. Bezzola ist seit 2013 Folkwang-Direktor. Zuvor war der Kunsthistoriker von 1995 bis 2012 Kurator am Kunsthaus Zürich. Das Folkwang muss damit nicht nur einen neuen Direktor, sondern auch einen neuen Leiter der renommierten Fotografischen Abteilung finden. Florian Ebner wechselt bereits zum Juli als neuer Fotografie-Chef ans Pariser Centre Pompidou.

Oktoberfestwirte erhöhen Bierpreis

Grund für Preiserhöhung ist gescheiterte Bierpreisbremse

Die Kosten für gesteigerte Sicherheitsmaßnahmen beim Münchner Oktoberfest sollten die Wiesn-Wirte nicht auf die Preise für die Maß umlegen - so wollte es der Münchner Bürgermeister Josef Schmid. Doch die sogennannte Bierpreisbremse scheiterte. Und so erhöhen die Oktoberfestwirte dieses Jahr ihre Bierpreise zum 14. Mal in Folge. Mit einer Preisspanne zwischen 10,60 Euro in den günstigsten Zelten und 10,95 Euro in den teuersten Zelten bleiben die Wirte nur noch knapp unter der Elf-Euro-Marke. Die Wirte erhöhten ihre Preise um im Schnitt 2,55 Prozent. Pro Maß Bier werden damit zwischen 20 Cent und 25 Cent mehr fällig als im vergangenen Jahr. Damit fiel die Preissteigerung niedriger aus als in den vergangenen Jahren. Deutlicher schlugen die Wirte mit ihren Preiserhöhungen bei nicht alkoholischen Getränken zu. Die Preise pro Liter Tafelwasser stiegen im Schnitt um 36 Cent auf 8,73 Euro. Das Oktoberfest ist das größte Volksfest der Welt, es dauert in diesem Jahr vom 16. September bis zum 3. Oktober. Im Vorfeld der diesjährigen Wiesn gab es einen heftigen Streit um eine vom Wiesnchef und Bürgermeister Josef Schmid (CSU) vorgeschlagene Bierpreisbremse von 10,70 Euro pro Liter für die kommenden drei Jahre. Schmid scheiterte mit seinem Vorschlag im Stadtrat.

Martinsbräuche sollen Weltkulturerbe werden

In Frankreich ist Martinsbrauch fast ausgestorben

Er teilte seinen Mantel mit dem Schwert und gab ihm einem frierenden Bettler - der asketisch lebende Martin von Tours. Vor allem im Rheinland wird am 11. November mit festlichen Umzügen dem großzügigen Bischof gedacht. Die Niederrheiner Jeya Caniceus und Rene Bongartz möchten für das ausgeprägte Martinsbrauchtum zwischen Rhein und Maas bei der Weltkulturorganisation Unesco den Status als Immaterielles Kulturerbe beantragen. Mitte September findet in Brüggen-Bracht ein großes Treffen der Martins-Vereine statt. In Frankreich dagegen ist das Martinsbrauchtum nahezu ausgestorben. Der Martinstag war traditioneller Pacht- und Zahltag, also der Tag, an dem viel in Naturalien gezahlt und auch geschlachtet wurde. Gut zu essen und zu trinken bezeichnen Franzosen bis heute landläufig als "martiner" oder als "faire la Saint-Martin". Darüber hinaus sind in Frankreich die Kenntnisse zum Wirken des heiligen Martin und das damit verbundene Brauchtum über die Jahrhunderte fast vollständig verschwunden.

Achenbach zu 18,7 Millionen Schadenersatz verurteilt

Das Landgericht Düsseldorf befand den einstigen Kunstberater für schuldig

18,7 Millionen Euro sollen Helge Achenbach und zwei seiner inzwischen insolventen Firmen an die Erben des verstorbenen Aldi-Unternehmers Berthold Albrecht zahlen. In dem neu aufgerollten Zivilprozess senkte der Vorsitzende Richter die Höhe der verhandelten Schadenersatzsumme von 19,4 Millionen Euro um 700.000 Euro. Das erstinstanzliche Urteil war wegen Formfehlern zurückverwiesen worden. Das Landgericht Düsseldorf sieht es als erwiesen an, dass der 65jährige Achenbach bei seinen Kunstgeschäften unberechtigte Preisaufschläge vorgenommen habe. Der im März 2015 zu sechs Jahren Gefängnis verurteilte Achenbach befindet sich inzwischen im offenen Vollzug.

Übersetzerbarke 2017 geht an Maja Pflüger

Das teilte der Verband deutschsprachiger Übersetzer mit

Für ihre schöpferische Suche nach neuen Förderwegen und das kontinuierliche Engagement für die Belange der literarischen Brückenbauer wird Maja Pflüger in diesem Jahr die Übersetzerbarke erhalten. Mit dem Preis wird gleichzeitig auch die Robert Bosch Stiftung, der inzwischen größte private Förderer von Literaturübersetzern in Deutschland, gewürdigt, teilte die Jury mit. Maja Pflüger ist stellvertretende Leiterin des Bereichs „Kultur und Bildung" bei der Robert Bosch Stiftung. Die Verleihung findet am 11. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse statt.

200 neue Planeten entdeckt

Weltraumteleskop sucht nach Leben im All

Seit mehreren Jahren haben Nasa-Wissenschaftler die Mission, nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems zu suchen, auf denen es möglicherweise Leben geben könnte. Nun haben die Forscher bekannt gegeben, dass sie zehn Planeten entdeckt haben, die die richtige Größe und Temperatur haben, um potenziell Leben entstehen zu lassen. Insgesamt stellte die Nasa 219 Planeten vor, die im Zuge der "Kepler"-Teleskop-Mission seit 2009 gefunden wurden. Ziel war, festzustellen, wie häufig Planeten in der habitablen Zone vorkommen. Bisher sei allerdings erst in einem Viertel eines Prozents dieser Galaxie gesucht worden, so die Nasa.

Modeunternehmerin Carla Fendi ist tot

Die Italienerin starb mit 79 Jahren in Rom

"Für uns alle war sie eine Quelle der Inspiration": Mit diesen Worten hat sich die Geschäftsleitung des Mode-Imperiums von ihrer Ehrenpräsidentin Carla Fendi verabschiedet. Sie war seit langer Zeit krank. Ihre Eltern hatten seit 1925 mit Pelzen und Lederwaren gehandelt. Ende der 50er Jahre übernahmen die fünf Kinder die Leitung und bauten das Geschäft zu einer internationalen Luxusmarke auf. Dazu hatten sie in den 60er Jahren Karl Lagerfeld als Chefdesigner verpflichtet. Mittlerweile wird Fendi unter dem Dach des französischen Modekonzerns Moët Hennessy Louis Vuitton geführt.

Skulpturenpark auf dem Gipfel der Schweizer Jungfrau

Die Region Swiss Alps ist Unesco-Weltkulturerbe

Den dritthöchsten Berg der Schweiz, die Jungfrau, ziert ein ungewöhnliches Kunstprojekt: Sechs Holzskulpturen ragen auf 4.158 Meter in den Himmel. Sie sollen auf dem Gipfel zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Welterbe der Vereinten Nationen mahnen. Jede der Skulpturen ist etwa zehn Kilogramm schwer und wurde von Bergführern auf die Jungfrau gebracht. "Wir wollen auf die globale Bedeutung der Welterbestätten hinweisen und den Menschen in Erinnerung rufen, was für einen Schatz wir mit diesen Stätten haben", sagte der Künstler Dominic Müller.

Carrie Fisher nahm Kokain und Heroin

Der Bericht des Gerichtsmediziners liegt sechs Monate nach ihrem Tod vor

Prinzessin Leia hat vor ihrem Tod nicht nur Alkohol, sondern auch Heroin, Kokain und Ecstasy eingenommen. Welche Rolle die Opiate beim Tod der 60jährigen spielten, bleibe aber unklar, heißt es. Carrie Fisher war nach einem Transatlantik-Flug als Notfall-Patientin ins Krankenhaus gebracht worden und vier Tage später gestorben. Zunächst wurde als Todesursache Herzstillstand angegeben. Zuletzt hatte das Büro des Gerichtsmediziners erklärt, die Schauspielerin sei unter anderem an Schlaf-Apnoe gestorben. Die Krankheit führt zu Atemaussetzern.

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