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Tonart | Beitrag vom 09.02.2016

BerlinaleFritz Langs "Der müde Tod" mit neuer Musik

Der Dirigent Frank Strobel im Gespräch mit Mathias Mauersberger

Der Regisseur, Schriftsteller und Filmproduzent Fritz Lang (1890-1976) auf einem undatiertem Foto. (picture alliance / dpa)
Der Regisseur, Schriftsteller und Filmproduzent Fritz Lang (1890-1976) auf einem undatiertem Foto. (picture alliance / dpa)

Fritz Langs Stummfilmklassiker "Der müde Tod" von 1921 kehrt digital restauriert und mit neuer Musik auf die Leinwand zurück. Bei der Premiere am Freitag im Berliner Friedrichstadtpalast spielt das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Dirigent Frank Strobel.

Im Rahmen der Berlinale Classics findet am Freitag im Berliner Friedrichstadtpalast die Weltpremiere der digital restaurierten Fassung von Fritz Langs Stummfilmklassiker "Der müde Tod" von 1921 statt. Begleitet wird die Aufführung von Live-Musik des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin unter Leitung von Frank Strobel.

Die neue Filmmusik "schafft Distanz"

Da die Originalmusik von Guiseppe Becce nicht erhalten sei, habe man beim Freiburger Komponisten Cornelius Schwehr eine neue Musik in Auftrag gegeben, sagt Frank Strobel. Dieser habe eine "reflektierende Musik" geschrieben, eine Musik über den Stummfilm und die Stummfilmmusik:

"Er benutzt auf der einen Seite die Techniken, die man damals in den 10er- und 20er-Jahren verwendet hat, und auf der anderen Seite schaut er aber zugleich mit einem Blick von heute auf diesen Film. Das heißt, er schafft gleichzeitig eine gewisse Distanz."

 

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