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Fazit / Archiv | Beitrag vom 24.01.2012

Berlinale-Chef zeigt sich begeistert über Oscar-Nominierungen

Kosslick über die erfolgreichen Filme

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Berlinale-Chef Kosslick freut sich über die Nominierungen. (AP)
Berlinale-Chef Kosslick freut sich über die Nominierungen. (AP)

Dieter Kosslick hat die Oscar-Nominierung von mehreren Berlinale-Erfolgen als "großartig" bezeichnet. Es sei eine Bestätigung für das Berliner Festival, sagte Kosslick, dass Wim Wenders mit seinem 3D-Film "Pina", der bereits im letzten Jahr bei der Berlinale außer Konkurrenz lief, und der Berlinale-Sieger von 2011 "Nadar und Simin" des iranischen Regisseurs Asghar Farhadi, jetzt für die Oscar-Verleihung nominiert wurden.

"Der hat ja nicht nur einen goldenen Bären bekommen, sondern auch noch einen silbernen Bären für das beste Ensemble. Es ist wirklich schön, dass es diese beiden Nominierungen gibt, und es ist natürlich großartig."

Die zahlreichen Oscar-Nominierungen von Filmen, die auf der Berlinale gezeigt wurden oder noch zu sehen sein werden, sei "ein großer Tag, nicht nur für die Berlinale, sondern auch für die Filme, die in diesem Zusammenhang liefen und auch für den deutschen Film", sagte der Direktor der Internationalen Filmfestspiele Berlin.

Meryl Streep, die für den Oscar als beste Schauspielerin nominiert ist, werde in diesem Jahr mit dem Ehrenbär der Berlinale ausgezeichnet und er sei "ziemlich davon überzeugt", dass sie den Oscar für ihre "atemberaubende Performance" in der Darstellung von Margret Thatcher bekommen werde. Den Oscar-nominierten Film von Stephen Daldry "Extremly Loud and Incredibly Close", mit Max von Sydow in einer Nebenrolle, werde auf der diesjährigen Berlinale gleich zu Beginn zu sehen sein, kündigte Kosslick an.


Das vollständige Gespräch mit Dieter Kosslick können Sie bis zum 25.6.2012 als
[url=http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/01/24/drk_20120124_2316_faf1ff30.mp3
title="MP3-Audio" target="_blank"]MP3-Audio[/url] in unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören.

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsWenn Berlin baut
Der Rohbau des Berliner Schlosses (M), das den Namen Humboldt-Forum trägt, ist am 09.06.2015 in Berlin am Schinkelplatz zwischen dem eingerüsteten Neubau von Nobelappartements (l-r), der Humboldt-Box, dem Hotel Park Inn, dem Fernsehturm und der Schaufassade der Schinkelschen Bauakademie (r) zu sehen. Das Humboldt-Forum soll ab 2019 als Museum und für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden.  (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

In Berlin beschäftigt man sich gern ausführlich mit einem Bauwerk, ohne dass es dadurch wirklich gut oder wenigstens fertig wird - siehe Flughafen BER oder Humboldt-Forum. Letzteres ist Anlass für eine Grundsatzkritik in der "Süddeutschen Zeitung". Mehr

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