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Neonlicht / Archiv | Beitrag vom 20.05.2012

Berlin, Berlin, Berlin

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David Bowie, für viele immer noch einer der berühmtesten Bewohner Berlins.  (AP Archiv)
David Bowie, für viele immer noch einer der berühmtesten Bewohner Berlins. (AP Archiv)

Wir beschäftigen uns mit dem Start-up-Boom in Berlin Mitte, einer Gegend, die inzwischen auch Silicon Allee genannt wird. Und wenn wir schon einmal in der Hauptstadt sind, wollen wir bleiben und die Menschen treffen, die hier einen neuen Schmelztiegel formen oder einfach nur im Hier und Jetzt leben ...

Stadt im Jetzt
Von Nadine Kreuzahler
Warum filmt eine Frau die Geburt ihrer Tochter Rosa in allen Einzelheiten und zeigt diese bewegten Bilder dann auf der Berlin Biennale? Antwort: Die polnische Künstlerin Joanna Rajkowska will der Stadt öffentlichkeitswirksam eine Zukunft geben und zwar deshalb, weil sie findet, dass sich die Menschen in der Hauptstadt geradezu hysterisch an die Gegenwart klammern und weder nach vorn noch zurück schauen. Rosa ist also Rajkowskas Geschenk an die Stadt und die Zukunft. Muss das wirklich sein? Eine Begegnung.

Die Netzwerkerin und die Start-up-Szene
Interwiew mit Jess Erickson
Sie sind gekommen, um zu bleiben - nicht wegen der Barszene, sondern wegen der vielen neuen Internet- und Technologie-Start-ups. Junge Entrepreneure aus aller Welt fühlen sich von der Stadt magisch angezogen und wollen dabei sein bei diesem kleinen Wirtschaftswunder in der Pleitestadt. Von 400 - 500 Neugründungen ist die Rede. Kapital fließt. Eine junge Amerikanerin knüpft derweil Kontakte zwischen Unternehmen im Silicon Valley und in Berlin Mitte. Sie findet, dass sich die Unternehmenskultur in der Stadt durch die Neugründungen verändert und wagt einen Blick in die Zukunft. Kommt das nächste Facebook aus Berlin?

Dark Disneyland
Von Ilan Goren
Dort wo einst die Berliner Mauer zwei Städte, zwei Welten trennte, befindet sich heute eine riesige Karaoke-Freiluftbühne. Abhörstationen aus dem Kalten Krieg haben sich in beliebte Treffpunkte verwandelt. Mitten in der Stadt: Denkmäler, urbane Räume der Erinnerung an den Wahnsinn des Dritten Reiches und der DDR. Touristen zieht es an diese dunkeln Orte, die ihre Erscheinung aufpoliert haben. Ilan Goren ist vor drei Jahren von Jerusalem nach Berlin gezogen und beschäftigt sich mit dem Reiz dieser Orte. Geht es um Erinnerung, Vergessen, Neuanfang oder etwas ganz anderes?

David Bowie auf der Spur
Von Christoph Richter
David Bowie ist für viele immer noch einer der berühmtesten Bewohner Berlins. Hier hat der Popstar mit 'Low', 'Heros' und 'Lodger' drei hochinteressante Alben aufgenommen, die David Bowie später sein 'Berliner Triptychon' nannte. Ein in Berlin lebender Engländer hat jetzt, 35 Jahre nach dem Berlin-Aufenthalt von David Bowie, den Berlin Bowie Walk aus der Taufe gehoben, der von Neukölln bis Schöneberg - vorbei an den wichtigsten Berlinstationen des Rockers führt. Und: Die Jünger kommen in Scharen.

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