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Zeitreisen / Archiv | Beitrag vom 09.03.2011

Backenbart und Bikinizone

Eine kleine Kulturgeschichte der Körperrasur

Von Markus Metz und Georg Seeßlen

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Ob mit Schere oder Rasierer gestutzt: das Körperhaar ist inzwischen nahezu aus dem öffentlichen Bild verschwunden. (AP)
Ob mit Schere oder Rasierer gestutzt: das Körperhaar ist inzwischen nahezu aus dem öffentlichen Bild verschwunden. (AP)

Unsere ästhetischen Vorstellungen von Behaarung haben sich im Laufe der Zeit verändert. Neben technischen, hygienischen und modischen Aspekten spielen auch stets fragile Konstruktionen von Männlichkeit und Weiblichkeit eine Rolle.

Am 18.3.1931 bringt Remington in den USA den ersten Elektrorasierer auf den Markt. Der Rasierapparat befreite den modernen Mann nun automatisiert von lästigem Bartwuchs, andere behaarte Regionen des Körpers blieben jedoch lange Zeit unbehelligt.

Heute, in Zeiten kollektiver Entblößungen auf Pornoportalen und im Reality-TV, ist das Körperhaar nahezu aus dem öffentlichen Bild verschwunden. Stattdessen wird ein optimierter, konsumierbarer Körper präsentiert, dessen glatte Oberfläche eher an ein Designobjekt erinnert.


Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat.

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