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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 01.06.2017

Aus der Sicht eines Stalkers"Es war diese Sehnsucht"

Von Tim Wiese

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SMS mit dem Text "Ich beobachte dich" (imago / blickwinkel)
Stalker suchen auf verschiedenen Wegen Kontakt zu ihren Opfern. (imago / blickwinkel)

Über ein Jahr stellt Flori seiner Ex-Freundin nach. Wartet vor ihrer Haustür, verfolgt sie und taucht immer wieder an ihrem Arbeitsplatz auf. Die Gedanken an seine verflossene Partnerin bestimmen jeden Tag. Alles soll sich zum Guten wenden.

Der 32-Jährige Flori ist getrieben von dem Wunsch, in der Nähe seiner Ex-Freundin zu sein und dieses eine klärende Gespräch zu führen. Es soll sich alles zum Guten wenden.

Dabei gerät nicht nur Floris Leben, sondern auch das seiner Ex-Freundin aus den Fugen. Der psychische Druck, die ständige Belastung und die Angst sind enorm. Schließlich ist sie es, die einen Weg findet, sich und ihm zu helfen.

Die Berliner Beratungsstelle "Stop Stalking" hat Täter und Opfer im Blick. (picture alliance/dpa/Britta Pedersen)Die Berliner Beratungsstelle "Stop Stalking" hat Täter und Opfer im Blick. (picture alliance/dpa/Britta Pedersen)
Warum können einige Menschen nicht von einer bestimmten anderen Person lassen? Verschärfen soziale Netzwerke im Internet das Problem? Wann werden Stalker gefährlich und wie lassen sie sich stoppen?

Das Manuskript zum Feature "Es war diese Sehnsucht! - Aus der Sicht eines Stalkers" als pdf-Datei und txt-Datei.

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Situation der Stalking-Opfer - "Stalker sind sehr geschickt"
(Deutschlandfunk Kultur, Interview, 13.07.2016)

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