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Kulturpresseschau / Archiv | Beitrag vom 12.08.2017

Aus den FeuilletonsBeste Stimmung

Von Arno Orzessek

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) macht am 28.04.2017 in Sierksdorf (Schleswig-Holstein) während eines Wahlkampfauftrittes der CDU im Hansa Park mit einem Parkbesucher ein Selfie. (picture alliance / Daniel Bockwoldt / dpa)
Selfie mit Kanzlerin. (picture alliance / Daniel Bockwoldt / dpa)

Den Journalistinnen und Journalisten sind all die neuen Wörter, die sich neuerdings im Duden finden lassen enorm wichtig. Ob "Welt", "Die Zeit" oder die "SZ", "facebooken" und "liken" nicht aber "instagrammen" und "netflixen" dominierten.

Bei der SZ wurde "mit Selfiestick im Späti rumgeeiert", während die den Grünen nahestehende Böll-Stiftung ihr Projekt "Agent*In" am vergangenen Montag "beerdigte", wie sich die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG ausdrückte.

In der NEUEN ZÜRCHER ZEITUNG stellte die Redaktion fest "Die Deutschen sind zufrieden im Unbehagen" und setzte hinzu: "Insofern passt eine Kanzlerin wie Angela Merkel, die nicht immer noch mehr verspricht."

Während in der ZEIT mit Deutschlands kaputter Gegenwart abgerechnet wurde, mit Rückgriff auf allerhand Wörter, die der Duden eventuell kommendes Jahr mit aufnimmt. Wie die FAZ es treffend ausdrückte, eine Woche "Beste Stimmung in allen ihren Spielarten."

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