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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 16.09.2010

Auch ohne Parteibuch

Immer mehr Wählergemeinschaften in der kommunalen Verantwortung

Von Susanne Schrammar, Blanka Weber und Tim Hannes Schauen

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Ein Wähler bei der Stimmabgabe (AP)
Ein Wähler bei der Stimmabgabe (AP)

In den Kommunen ist ein Trend zu verzeichnen: Immer öfter ziehen Wählergemeinschaften, Vereine und parteilose Bürgermeister in die Ämter ein, machen ihre Arbeit gut - und werden wiedergewählt.

Wenn von Gestalten und Gestaltungswillen die Rede ist, fühlen sich vor allem die Parteien angesprochen. Ein Handlungsauftrag mit Parteibuch sozusagen. Doch eine Tendenz verstärkt sich seit einiger Zeit: Bei Kommunalwahlen achtet der Wähler darauf, dass der Besitz dieser Identität nicht mehr ausschlaggebend für das Ergebnis ist.

Immer mehr Wählergemeinschaften, Vereine und parteilose Bürgermeister ziehen in die Ämter ein, machen ihre Arbeit gut und werden wiedergewählt. In einigen bekannten Fällen verbieten sie sich sogar die Einmischung durch eine Partei in ihre Amtsausführung.


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