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Freitag, 25.05.2018
 
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Alltag anders

Korrespondenten berichten überBrillen

Sonnenbrillen werden zum Verkauf angeboten. (dpa)

In Indien gibt es mittlerweile die gleichen Hipster-Brillen, die auch in Deutschland im Trend liegen. In Singapur sind Brillen allgegenwärtig. Denn: Drei Viertel der Bewohner sind kurzsichtig. Und in Ägypten wird bei der Brille wenige auf Modetrends geachtet.

Menschen stehen am Dienstag (01.02.2011) Schlange im "Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen - das jobcenter" in Gelsenkirchen (pa/dpa/Stratenschulte)

Korrespondenten berichten überSozialhilfe

In ganz Südamerika gibt es kein funktionierendes Sozialhilfesystem. In Südafrika bekommen Arme eine kleine Unterstützung, von der momentan 17 Millionen Menschen abhängig sind. Das Geld für Hilfebedürftig in Indien kommt bei ihnen oft nicht an, weil sie kein eigenes Konto haben.

Dildos in verschiedenen Farben und Formen - hier auf der Venus Erotikmesse in Berlin (imago / Jens Schicke)

Korrespondenten berichten überDildos

In Indien ist nicht ganz klar, ob Sexspielzeuge überhaupt legal sind. Denn im Gesetz heißt es: Unnatürlicher Sex steht unter Strafe. Und in Singapur sind Sexspielzeuge eigentlich nicht erlaubt, zu kaufen gibt es sie trotzdem.

Das Fenster eines Autos wurde eingeschlagen. (imago)

Korrespondenten berichten überAutodiebe

In Argentinien werden unglaublich viele Autos gestohlen, auf der Straße sollte man sie deshalb nicht parken. Ein Problem stellt auch der Diebstahl von Autoteilen dar. In Tschechien war Autodiebstahl in den 90er-Jahren ein großes Thema. Da verschwanden pro Jahr gut 20.000 Fahrzeuge.

Ein Bioladen auf der Grünen Woche in Berlin. (imago/photothek)

Korrespondenten berichten überBioläden

Biowaren gibt es in China schon, Bioläden aber nicht. Auch in Tschechien sind keine Bioläden zu finden, hier werden die Produkte an speziellen Ständen angeboten. Und in Südafrika ist ein Trend zu Bioprodukten zu verzeichnen, so verbreitet wie in Deutschland sind die Bioläden jedoch nicht.

Die Illustration zeigt einen Einbrecher, der eine Tür öffnet. (picture alliance / dpa / Nicolas Armer)

Korrespondenten berichten überEinbruch

In Singapur ist die Kriminalitätsrate traumhaft gering. Wenig Einbrüche gibt es auch in Indien – was hier wohl am Wachpersonal der Reichen liegt. In den USA sind Einbrüche aber eine großes Thema: vor allem in der Hauptstadt Washington D.C.

Packung einer Antibabypille mit der Aufschgrift Mo, Di, Mi  (imago stock&people)

Korrespondenten berichten überDie Pille

In Indien wenden vor allem Frauen aus der Mittel- und Oberschicht die Pille an. In den USA gab es sie unter Obama noch auf Krankenschein, damit ist es unter Trump vorbei.

Gerolf Wortmann, Ehrenamtlicher Helfer der Caritas, füllt am 19.11.2013 vor dem Bahnhof in Bremen Suppe in einen Teller.  (dpa / Carmen Jaspersen)

Korrespondenten berichten überSuppenküchen

Suppenküchen gibt es in den Vereinigten Staaten fast in jedem Ort und gehören zum traurigen Stadtbild. Auch in Russland wird in allen Städten kostenloses Essen an arme Menschen verteilt. Eine der größten Suppenküche der Welt befindet sich in Indien. Sie hat 365 Tage im Jahr rund um die Uhr geöffnet.

An einem Mülleimer in der Innenstadt von Karlsruhe (Baden-Württemberg) ist am 06.08.2014 ein Pfandring angebracht in dem leere Flaschen stehen. Wer seine Pfandflaschen oder -dosen nicht ins Geschäft zurückbringen möchte, kann sie in die Ringe stecken. So ist es Pfandsammlern einfacher möglich, die Flaschen und Dosen mitzunehmen. (dpa / Uli Deck)

Korrespondenten berichten überPfandflaschen

In Deutschland gibt es ein ausgeklügeltes Pfandsystem - aber wie sieht es in anderen Ländern aus? In Japan gibt es gar keine Pfandflaschen. In Mexiko zahlt man Pfand nur bei den Ein-Liter-Bierflaschen und der Rest landet im Müll.

Die japanische Fahne (dpa/picture-alliance/Friso Gentsch)

Korrespondenten berichten überNationalstolz

Viele Menschen sind stolz auf ihr Land - auf ihre Kultur, auf die Tradition und auf die Leistungen des Landes. Aber nicht überall auf der Welt ist die Nation ein fester Bezugspunkt.

Luftbild eines Vororts in Kalifornien in den USA mit gleichförmigen Häusern (imago stock&people)

Korrespondenten berichten überVororte

Pekinger Vororte bestehen meist aus unzähligen Hochhäusern. Ebenfalls sehr eintönig sind die Vororte rund um Los Angeles. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Ausstattung der Schulen. In Neu-Delhi ist so mancher Vorort eine Wohlstandsoase - in der aber dennoch Menschen auf der Straße schlafen.

Youtube-Logo auf PC (imago /Rene Traut)

Korrespondenten berichten überYoutube

In Mexiko wird Youtube von den Drogenkartellen als Verbreitungsweg für die Lieder genutzt, die den Drogenbossen gewidmet werden. In Japan hat jedes Kind einen eigenen Account. In Frankreich wurde mit Dailymotion ein Konkurrenzunternehmen gegründet.

Schilder in verschiedenen Sprachen.  (Unsplash / Soner Eker )

Korrespondeten berichten überFremdsprachen

Kinder in Kenia wachsen mit über 40 Sprachen auf. In Mexiko gibt es sogar mehr als 60 indigene Sprachen. Die Japaner sprechen nur selten eine Fremdsprache – und haben dafür eine gute Ausrede.

Eine leere Theaterbühne (imago/AGB Photo)

Korrespondenten berichten über Schauspiel

Im Rom gibt es unzählige private Theater. Sie sind immer gut besucht und bieten ein eher leichtes Programm. In Hollywood gibt es die Theatre Row. Hier tummeln sich 22 verschiedene Bühnen. In China ist das Theater eher traditionell geprägt. Westliches Sprachtheater gibt es erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts.

Junges Paar auf einem Fahrrad mit Luftballons (Imago/ Ute Grabowsky)

Korrespondenten berichten über Freizeit

In Mexiko ist Freizeit nahezu ausschließlich Familienzeit; die meisten Japaner kennen den Begriff "Freizeit" so gar nicht und in Italien wird das gar nicht so richtig getrennt - Arbeitszeit und Freizeit. Und in Frankreich? Da wird in der Freizeit erst gekocht und dann gegessen.

Noyonita Lodh war indische Kandidatin bei der Miss Universe Wahl (picture alliance / dpa / Michele Eve Sandberg)

Korrespondenten berichten über Schönheitsköniginnen

Sechs große Schönheitswettbewerbe gibt es in Kalifornien pro Jahr. Aber auch Indien kürt seine Königinnen - vor allem die mit hellerer Haut. Und die Italiener räumen schon mal einen ganzen Dorfplatz für ihre Misswahlen frei.

Eine Panoramaaufnahme der Skyline von Singapur von Chinatown in Singapur aus gesehen.  (imago/Xinhua)

Korrespondenten berichten überHochhäuser

Singapur steht auf der Liste der Städte mit den meisten Hochhäusern auf Platz sechs. Wegen der Erdbebengefahr sind in Mexiko sehr hohe Gebäude eher selten. In London denken beim Thema Hochhaus die Menschen nun an den verheerenden Brand im Grenfell Tower.

Füßgänger schlängeln sich zwischen Autos hindurch trotz Rotzeichens einer Fußgängerampel auf die andere Straßenseite. (Imaginechina)

Korrespondenten berichten überAmpeln

In China und Argentinien werden Ampeln ignoriert oder allenfalls als freundliche Empfehlungen aufgefasst. In Indien werden die Straßen bei Rot zum Schaufenster für Straßenhändler. Unsere Korrespondenten berichten über Ampeln.

Eine Areca Palme (Dypsis lutescens) oder auch Butterfly Palm steht in Berlin in der Sonne. (dpa / Soeren Stache)

Korrespondenten berichten überZimmerpflanzen

In Indien hat jeder Haushalt eine Zimmerpflanze: die Tulsi-Pflanze, eine Art Basilikum. Die Inder glauben, dass die Tulsi-Pflanze alles kann, heilig ist sie auch. Zimmerpflanzen werden auch in anderen Ländern als Nutzpflanze gebraucht – so auch in Ägypten.

Mehrere Frauen und Männer stehen vor einem Gebäude in einer lockeren Warteschlange. Einige unterhalten sich, andere blicken auf ihre Smartphones. (AFP/Behrouz Mehri)

Korrespondenten berichten überSchlange stehen

In China und Kenia respektiert keiner Schlangen. In Italien nur bei den Behörden, wo es Nummern gibt. Und in Indien werden manchmal sogar Babies in den kilometerlangen Schlangen geboren. Unsere Korrespondenten berichten über: Schlange stehen.

Treppenhaus in den Vatikanischen Museen in Rom, aufgenommen 2001. (picture alliance / dpa / Frances Gransden)

Korrespondenten berichten überTreppenhäuser

In Japan sind die Treppenhäuser manchmal schicker als die Wohnungen. In der russischen Hauptstadt Moskau ist das eher umgekehrt. Prächtige Aufgänge gibt es in den alten Palazzi in Rom. Dort wacht dann auch ein Portier.

Japanische Schüler mit ihrer Bento Box. (imago stock&people)

Korrespondenten berichten überBrotbüchsen

Während Schulkinder in Rom und Paris nur zu Ausflügen Essen mitbringen, haben in Israel viele Brotbüchsen im Ranzen. In Japan gibt es die berühmten Bento Boxen mit sechs kleinen Speisen, die die Mutter jeden Morgen aufwändig vorbereitet.

Ein Spot ist auf einen roten Bühnenvorhang gerichtet. (imago / Kickner)

Korrespondenten berichten überKabarett

In Kairo wird Kabarett mit Marionetten gemacht. In Singapur steht eine Dragqueen auf der Bühne, obwohl Homosexualität verboten ist. Die Inder lachen sehr gern über billige Witze. Unsere Korrespondenten berichten über: Kabarett.

Tote Fische in einer Kiste (Jakub Kapusnak / Unsplash)

Korrespondenten berichten überFisch

Der Deutsche liebt Matjes. Zumindest war das mal so. Auch in Indien gehört Fisch auf den Speiseplan – aber mit Curry. Die Italiener lieben nicht nur Pasta, sondern auch Fisch. Nur die Argentinier wollen keinen Fisch auf dem Tisch – trotz 5000 Kilometer Küstenlinie.

Balkone an der eintoenigen Fassade eines Hotels auf Teneriffa. (imago stock&people)

Korrespondenten berichten überBalkone

Urlaub auf Balkonien – für manch einen Deutschen der schönste Urlaub. Für andere nur eine Notlösung. Doch wie sieht es anderswo aus? Warum gibt es in Kenia keine Balkone, in Paris aber sehr viele – die niemand nutzt? Unsere Korrespondenten berichten über: Balkone.

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Studio 9

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