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Tonart | Beitrag vom 12.05.2017

Akkordeonist Mario BatkovicZwischen Ambient und Avantgarde

Mario Batkovic im Gespräch mit Haino Rindler

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Akkordeonist Mario Batkovic im Studio von Deutschlandfunk Kultur. (Deutschlandradio / Manuel Czauderna)
Akkordeonist Mario Batkovic im Studio von Deutschlandfunk Kultur. (Deutschlandradio / Manuel Czauderna)

Wie macht man auf einem so klischeebehafteten Instrument wie dem Akkordeon Neue Musik? Das haben wir den bosnisch-schweizerischen Akkordeonisten Mario Batkovic gefragt. Ihm ist es gelungen, einen ganz eigenen Akkordeon-Stil zu entwickeln.

No Rules - Keine Regeln! Das könnte man in großen Lettern über das Album des bosnisch-schweizerischen Akkordeonisten Mario Batkovic schreiben, denn Regeln oder Grenzen jeglicher Art will er sich in seiner Musik nicht unterwerfen. Der Klang seines Akkordeons soll sich frei entfalten können: "Bei mir geht es natürlich immer darum, frei entscheiden zu dürfen, was man macht. Das spielt für mich eine sehr, sehr große Rolle", sagte Batkovic im Deutschlandfunk Kultur. "

Seine Erfolgsgeschichte begann mit Portishead 

"Das Akkordeon hat natürlich diesen Segen, dass es in ganz vielen verschienenen Musiken - Tango Argentino, Balkanmusik, französische Musette, Volksmusik in der Schweiz ... - also überall gibt es diese Stilrichtungen, aber auch diese Unfreiheit eigentlich, wirklich neue Musik machen zu dürfen, weil es ein extrem klischeebehaftetes Instrument ist."

Batkovic hat dennoch einen ganz eigenen Akkordeon-Stil entwickelt, der manchmal an Filmmusik, manchmal an Ambient-Musik oder Avantgardemusik erinnert.

Mit vier Jahren bekam von seinem Onkel ein Akkordeon und fing an, Musik zu machen. Mit elf ging er aus Bosnien mit seinen Eltern in die Schweiz. Später studierte in Basel und Hannover. Er machte Musik, unter anderem mit der Mundartrock-Band Kummerbuben. Seine Erfolgsgeschichte begann, als Geoff Barrow von der Triphop-Band Portishead auf ihn aufmerksam wurde.

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