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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 15.07.2016

Abschreckung oder Dialog? Die NATO und Russland

Moderation: Monika van Bebber

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Etwa 4.000 Soldaten will die Nato in den baltischen Staaten und Polen stationieren.  (picture alliance/dpa/Daniel Naupold)
Etwa 4.000 Soldaten will die Nato in den baltischen Staaten und Polen stationieren. (picture alliance/dpa/Daniel Naupold)

Knapp 4000 Soldaten will die NATO in den baltischen Staaten und Polen stationieren, so hat es der Gipfel in Warschau am vorigen Wochenende beschlossen. Den östlichen Mitgliedern soll das ein Gefühl von mehr Sicherheit bringen.

Die Nato rasselt mit dem Säbel, ein bisschen jedenfalls. Moskau reagiert verärgert, und auch in der schwarz-roten Koalition in Berlin gibt es Kritik an der harten Linie gegenüber Russland.

Abschreckung oder Dialog oder beides – was ist die richtige Reaktion des Westens auf russisches Großmacht-Gehabe?

Ist die NATO überhaupt in der Lage, glaubhaft abzuschrecken, politisch und militärisch?

Droht jetzt eine neue Rüstungsspirale in Europa?

Und wie kann und soll Deutschland hierbei seine internationale Verantwortung wahrnehmen – gegenüber dem Bündnis als auch im Verhältnis zu Moskau?

Darüber diskutieren im Wortwechsel:

Roderich Kiesewetter (CDU), Obmann für Außenpolitik der Unionsfraktion im Bundestag
Omid Nouripour (Grüne), Außenpolitischer Sprecher der bündnis-grünen Bundestagsfraktion
Stefan Meister, Programmleiter Russland der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik
Annette Riedel, Brüsseler Korrespondentin des Deutschlandradios

Moderation: Monika van Bebber

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