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Fazit / Archiv | Beitrag vom 13.09.2012

Abschied eines Mobbing-Opfers

Dokumentarfilmer Ulf Eberle über seinen Film "Lucas' letzter Brief"

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Große Pause auf einem Schulhof (AP)
Große Pause auf einem Schulhof (AP)

Ein 16-jähriger Schüler wird ständig verspottet, bedroht und attackiert. Vor einem misslungenen Selbstmordversuch schreibt er über das Mobbing - später tötet er sich tatsächlich. Ulf Eberle hat für den Dokumentarfilm "Lucas' letzter Brief" Spuren gesucht.

"Er wollte eigentlich ein problemloses Kind sein, ein Kind, das keine Probleme macht, das keine Sorgen macht" - doch Lucas fand keinen Ausweg mehr, sich gegen den Hass zu wehren, der ihm in der Schule entgegenschlug. Seinen Eltern öffnete er sich nur selten, und auf ihrer Seite gab es nur wenig Problembewusstsein. Auch die Schule schien nichts bemerkt zu haben. "Ein großes Klima der Sprachlosigkeit" hat Ulf Eberle an Lucas' ehemaliger Realschule im Kölner Umland entdeckt. Besonders perfide wurde der zwei Meter große, schwere und grobmotorische Junge im Internet gemobbt - nach dem Motto: "Sogar zum Selbstmord bist du zu blöd." Ein Irrtum.

Das vollständige Gespräch mit Ulf Eberle können Sie mindestens bis zum 13. Februar 2013 in unserem Audio-on-Demand-Angebot als MP3-Audio hören.

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