Seit 09:00 Uhr Nachrichten
 

Montag, 22.01.2018

50 Jahre 68er

Aufbruch und Rebellion

Demonstranten am 03.02.1968 auf dem Kurfürstendamm. Nach einer genehmigten, zunächst gewaltlosen Demonstration gegen die Militärdiktatur in Griechenland zogen mehrere hundert Demonstranten auf den Kurfürstendamm und errichteten Barrikaden. Die Polizei setzte mehrfach Wasserwerfer ein. (dpa)
Als Folge eines weiterhin sinkenden Ausbildungsniveaus an den Universitäten demonstrierten rund 1.500 Studenten am 30.06.1967 in Hamburg für ein Bildungsförderungsgesetz. (picture alliance / dpa / Wolfgang Herold)

Die 68er und das Buch"Wir wollten die heißen Stoffe lesen"

Vielleicht wurde nie so viel gelesen wie bei den 68ern: Scheinbar kein Buch war zu kompliziert oder zu verquast, als dass es nicht ein Publikum gefunden hätte. "Wir wollten die heißen Stoffe lesen, sofort und auch auf der Straße", sagt der Kulturwissenschaftler Ulrich Raulff.

Hauptdarsteller Werner Enke mit seiner Kollegin Uschi Glas (r.) und Regisseurin May Spils bei Dreharbeiten zu einer Bettszene für den Film "Zur Sache Schätzchen" im August 1967. Der Film erzählt die Geschichte eines Schwabinger Studententages mit Zwischenfällen. (picture-alliance / dpa)

Popkultureller Blick auf 1968"Es gab so eine Art Robin-Hood-Logik"

Der Filmstart von "Zur Sache, Schätzchen" markiert den Anfang eines Jahres, das immer gewalttätiger wird: mit dem Attentat auf Rudi Dutschke und der Ermordung Martin Luther Kings und dem ersten RAF-Anschlag. Klaus Walter nimmt die Reflexe dieser Ereignisse in der Popkultur in den Blick.

Zeitfragen

weitere Beiträge

Kompressor

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur