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Weltzeit | Beitrag vom 27.03.2018

20 Jahre Karfreitagsabkommen in NordirlandErste Generation ohne Hass

Von Miriam Arndts

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Unionisten markieren ihr Territorium im Norden Belfasts. Rot-weiß-blaue Bordsteinkante vor Streetart-Gemälde mit dem Schriftzug "hope", Hoffnung. (Miriam Arndts/Deutschlandradio)
Unionisten markieren ihr Territorium im Norden Belfasts. Rot-weiß-blaue Bordsteinkante vor Streetart-Gemälde mit dem Schriftzug "hope", Hoffnung. (Miriam Arndts/Deutschlandradio)

20 Jahre Frieden in Nordirland, aber noch immer ist an vielen Stellen die Spaltung der Bevölkerung spürbar: in Schulen, im Parlament. Auch in der Haltung zum Brexit macht sie sich bemerkbar. Hoffnung auf ein künftiges Miteinander bereiten Kinder.

Die Bordsteinkante ist angemalt: rot, weiß und blau. Sie trägt die Farben der britischen Flagge. Weiße Lettern auf einer schwarz gestrichenen Hauswand machen deutlich, dass sich die hier lebenden Loyalisten im Belagerungszustand befinden und sich nicht ergeben werden. "No surrender".
 
Michael Cooper blickt von Derrys Stadtmauer hinab auf den Straßenzug. Er hat ein Stadtführungs-Unternehmen und sitzt für die republikanische Sinn-Féin-Partei im Stadtrat. Er streitet nicht ab, dass seine Stadtführungen politisch gefärbt sind.

"Ich arbeite aber auch mit Stadtführern aus diesen Gegenden zusammen. Ihre Version der Geschichte unterscheidet sich natürlich sehr von meiner", sagt Michael Cooper und meint mit "diesen Gegenden" protestantische beziehungsweise unionistische Wohnviertel wie The Fountain, unterhalb der Stadtmauer.

Katholiken und Protestanten oder, politisch eingeordnet, Nationalisten und Unionisten beziehungsweise in ihrer extremen Ausprägung Republikaner und Loyalisten – sie leben in Derry größtenteils getrennt voneinander wie in den meisten Städten Nordirlands. 

Lange Geschichte der Spaltung

Nach Jahrhunderten britischer Besetzung wird Irland im Jahr 1921 in einen nördlichen und einen südlichen Teil getrennt. Der Süden erlangt Unabhängigkeit, wird zur Republik Irland, während der Norden eine Region des Vereinigten Königreiches bleibt. Die ursprünglich irische, katholische Bevölkerung wird in diesem, von protestantischen Briten beherrschten Nordirland diskriminiert, unter anderem beim Stimmrecht und bei der Wohnungssuche.

In den 1960ern beginnen die Katholiken, für ihre Rechte zu demonstrieren. Die Proteste entwickeln sich zu Aufständen. Im Sommer 1969 marschiert die britische Armee ein – und bleibt fast 30 Jahre lang. In dieser Zeit agieren paramilitärische Gruppen im Untergrund. Die Prominentesten sind die IRA, Irish Republican Army, auf republikanischer Seite – sie wollen Teil der Republik Irland werden – und die Ulster Volunteer Force auf loyalistischer Seite – sie sind loyal zum englischen Königshaus und gegen ein vereinigtes Irland. Die beiden heute stärksten Parteien in Nordirland, die republikanische Sinn Féin und die nationalistische DUP unterstützen während des Konfliktes diese paramilitärischen Gruppen. Rund 3500 Menschen werden damals getötet, über die Hälfte davon Zivilisten.

Im April 1998 unterzeichnen Vertreter der britischen und irischen Regierungen sowie der Parteien in Nordirland ein Friedensabkommen, das Karfreitagsabkommen. Darin sind neben dem Verzicht auf Gewalt auch die Bildung eines nordirischen Parlamentes sowie die Möglichkeit eines Referendums zur Wiedervereinigung mit der Republik Irland festgelegt.

Hauptproblem: das getrennte Schulsystem

Zurück in der Gegenwart. 20 Jahre nach dem Friedensabkommen leben Protestanten und Katholiken in Nordirland nach wie vor größtenteils getrennt voneinander. Wobei es bei den Bezeichnungen weniger um Religion als vielmehr um Kultur geht. Die meisten Protestanten, die 48 Prozent der nordirischen Bevölkerung ausmachen, fühlen sich britisch. Die meisten Katholiken, ihr Anteil liegt bei 45 Prozent, bezeichnen sich als irisch. Sie gehen in unterschiedliche Kneipen, besuchen unterschiedliche Sportvereine und schicken ihre Kinder auf getrennte Schulen. Für Neil Jarman vom Institut für Konfliktforschung in Belfast ist das getrennte Schulsystem das Hauptproblem der nordirischen Gesellschaft:

"Mehr als 90 Prozent aller Kinder gehen auf getrennte Schulen, sie leben jeweils in ihren Stadtteilen, gehen in unterschiedliche Kirchen, haben jeweils ihr soziales Umfeld. Deswegen haben sie oft keinen Kontakt mit der anderen Seite, bis sie anfangen zu arbeiten. Wenn man seine Kinder in unterschiedlichen Systemen großzieht und sie sich nicht treffen, verstärkt das die Unterschiede zwischen den beiden Gemeinschaften, das Getrenntsein und die Andersartigkeit."

Die Jugendorganisation Reach Across in Derry, der zweitgrößten Stadt Nordirlands, versucht dem entgegenzuwirken. Bei ihren Jugendtreffs und Wochenendausflügen sollen sich katholische und protestantische Jugendliche kennenlernen, Freundschaften schließen.

Nur katholische Jugendliche beim Reach Across Treffen

Zu dem vereinbarten Treffen heute sind aber nur katholische Jugendliche gekommen. Colm ist 18 Jahre alt. Er hat vor einigen Monaten zum ersten Mal Protestanten kennengelernt.
"Ich habe sie zuvor nicht gemieden, ich hatte nur nie die Gelegenheit, Protestanten zu treffen", sagt er. "Wir leben getrennt voneinander. Hier bei Reach Across gibt es keine Spannungen zwischen den beiden Konfessionen, wir sprechen nicht einmal darüber."

"Hier kann man das alles mal vergessen", sagt Donal. Er ist 16 und kommt aus dem republikanisch geprägten und sozial benachteiligten Viertel Creggan. "In Creggan gibt es noch viele Spannungen,", sagt er. "Viele sind Republikaner. Mich interessiert dieser Kram nicht."

Caolan ist 17 und möchte später einmal Filmwissenschaften in Schottland studieren.
"Manche in meiner Familie, mein Opa zum Beispiel, hatten es früher schwerer, als ich es heute habe, und haben keine besonders hohe Meinung von Protestanten", sagt sie. "Aber ich bin bereit, einen Strich darunter zu ziehen. Wir sollten das alles vergessen. Manche in unserem Alter haben keine Ahnung, wovon sie reden. Die waren während des Konflikts noch gar nicht auf der Welt, die haben keinen Grund, andere zu hassen."

Judy trägt eine dunkelgrüne Schuluniform, Pferdeschwanz und Zahnspange. Sie ist 14 und besucht eine katholische Mädchenschule. Das haben ihre Eltern so entschieden. Hätte sie heute die Wahl, würde sie sich für eine der wenigen gemischten Schulen in der Stadt entscheiden: "Ich lebe gerne hier, aber manches würde ich ändern. Unsere Generation ist offener und wir brauchen einfach mehr Möglichkeiten, andere Leute zu treffen und vielleicht, eines Tages, wird Religion keine Rolle mehr spielen."

Das Rugby-Team ist gemischt

Ein Ort, an dem Religion schon heute keine Rolle mehr spielt, liegt auf der anderen Seite des Flusses. Es ist der City of Derry Rugby Club.

Rugby galt in Nordirland lange Zeit als protestantischer Sport. Heute ist das Team gemischt, sagt Thomas Cole, 19 Jahre alt, nach dem Spiel in der Bar des Klubhauses:

"Es ist heute ein Sport für alle. Wir sprechen hier nie über Religion, dafür gibt es keinen Grund. Mein Vater erzählt mir manchmal von früher. In unserer Straße stand ein Häuschen für britische Soldaten, das wurde mehrfach in die Luft gejagt. Ich bin froh, dass man heute einfach mit allen reden kann. Ich kann in jeden Nachtclub der Stadt gehen, ohne dass ich Probleme bekomme."

Was in deutschen Ohren völlig normal klingt, macht den 19-jährigen Nordiren glücklich und stolz. Thomas' Teamkollege Conor ist nach seinem Studium in England zurück nach Derry gezogen – nicht nur um Rugby zu spielen: "Ich hatte Glück, einen Job zu finden. Ich meine, das Wirtschaftsklima in Derry ist leider nicht das beste."

Hohe Arbeitslosigkeit und dürftige Infrastruktur

Derry, im Nordwesten des Landes gelegen, hat die höchste Arbeitslosenquote in ganz Nordirland.

Conor: "Viele meiner Freunde sind weggezogen. Ich bin einer der wenigen, die zurückgekommen sind. Ich bleibe aber nicht für immer hier. Hier müsste sich so viel ändern, die Infrastruktur zum Beispiel. Es gibt nur eine einspurige Straße nach Belfast und unser Schienennetz ist sehr dürftig."

Wandgemälde im Norden von Belfast: Zwei vermummte Männer mit Gewehren, neben ihnen die Worte  (Miriam Arndts/Deutschlandradio)Touristenmagnet: Martialisches Wandgemälde im Norden von Belfast hält das Feindbild aufrecht. (Miriam Arndts/Deutschlandradio)

Tatsächlich führt von Derry nur eine einspurige Landstraße in Richtung der nordirischen Hauptstadt Belfast. Landschaftlich ist die Strecke sehr schön – es geht durch kleine Dörfer, vorbei an Schafen, die auf grünen Hügeln grasen –, aber es geht langsam voran. Zwei Stunden braucht der Bus für die gut 100 Kilometer. Mit dem Zug dauert die Strecke zweieinhalb Stunden.

Das Feind-Bild

Der Norden Belfasts. Hier arbeitet Bill Shaw seit dem Ende der Unruhen. Ein protestantischer Pfarrer in einer katholischen Gegend. Auch hier überziehen Gemälde die Hauswände. Eines sieht besonders martialisch aus. Zwei vermummte Männer mit Gewehren, neben ihnen die Worte "Auf Frieden vorbereitet. Zum Krieg bereit." Wäre es nicht an der Zeit, diese Relikte des Konfliktes 20 Jahre nach dem Friedensabkommen zu übermalen?
 
"Ich bin ganz Ihrer Meinung, unsere Stadt wäre ein besserer Ort ohne diese Wandgemälde. Obwohl sie ein Touristenmagnet zu sein scheinen. Ich habe sie immer als kontraproduktiv für den Friedensprozess empfunden, weil sie Gewalt verherrlichen und die Teilung in zwei Lager aufbauschen. Sie erinnern täglich daran, wer der Feind ist." 

Die erste Generation, die lernt, nicht zu hassen

Bill Shaw engagiert sich seit 20 Jahren in Projekten, die Katholiken und Protestanten zusammenbringen sollen. Sein liebstes Beispiel ist seine Jungengruppe, die sich neun Jahre lang zweimal pro Woche traf. Shaw spielte mit ihnen Fußball, machte Ausflüge, lud sie zum Grillen ein:

"Das waren Jungs aus Wohngebieten, die nur zwei Minuten voneinander entfernt liegen, die sich aber nie getroffen hätten, wenn es diese Gruppe nicht gegeben hätte. Ich erinnere mich an einen Tag, da gab es Unruhen und Gewaltausbrüche zwischen den Konfessionen hier im Viertel. Wir hatten ein Basketballturnier organisiert und es gab Gerüchte, dass die protestantischen Jungen nicht kommen würden. Also habe ich anderthalb Tage damit verbracht, von Tür zu Tür zu gehen und mit den Eltern zu sprechen. Am Ende durften alle teilnehmen. Wir hatten also die bizarre Situation, dass Kinder einen ganzen Abend lang miteinander Basketball spielten, während ihre Eltern wenige hundert Meter entfernt in sektiererische Unruhen verwickelt waren."

Die Kinder sind heute junge Männer. Manchmal trifft Shaw sie noch auf ein Bier im Pub.

"Drei von ihnen sind jetzt Väter. Ich hoffe, dass wir diesen Kreislauf von Hass und Argwohn und Gewalt durchbrochen haben. Ihre Kinder werden die erste Generation in Nordirland sein, die lernen, nicht zu hassen. Ich bin optimistisch, was die Zukunft angeht. Vielleicht nicht so sehr was die politische Wirklichkeit in Nordirland angeht, aber was die Menschen in Nordirland angeht, bin ich optimistisch."

Die Parteien brauchen die Spaltung

Die politische Wirklichkeit in Nordirland, auf die Shaw anspielt, ist derzeit prekär. Seit etwa 18 Monaten gibt es keine Regionalregierung. Im Januar 2017 trat der stellvertretende Regierungschef, Martin McGuiness von der republikanischen Sinn-Féin-Partei, zurück. Die Regierungskoalition mit der unionistischen DUP löste sich auf. Seit den Neuwahlen im März 2017 konnten sich die Parteien auf keine neue Regierungsbildung einigen. Sollten Republikaner und Unionisten weiterhin keine Lösung finden, wird Nordirland demnächst wieder von London aus regiert – wie auch zu Zeiten des Konfliktes. Kein besonders gutes Zeichen zum 20. Jubiläum des Friedensabkommens.

Mark Durkan, Mitglied des nordirischen Regionalparlamentes, hat momentan viel Zeit für Bürgersprechstunden in seinem Wahlkreis Derry. Er sitzt – wenn dieses denn tagen würde – für die gemäßigte sozialdemokratische SDLP im nordirischen Parlament. Die fehlende Kooperationsbereitschaft der beiden größten Parteien und die Spaltung der Gesellschaft bedingten einander, meint Durkan.

"Diese Parteien sind angewiesen auf Spaltung, nicht auf Versöhnung. Sie gewinnen Wahlen mit Identitätsfragen. Da werden Fahnen geschwenkt, in den Debatten geht es um die Vergangenheit, um die Unruhen und um Flaggen. Die Menschen – nicht nur in Nordirland, sondern auf der ganzen Welt – scheinen aus Angst zu wählen, nicht aus Hoffnung oder Streben nach etwas Besserem."

Den Schritt vom Frieden zum Wohlstand nicht geschafft

Einen weiteren Grund für die Angst und Unzufriedenheit, die in Nordirland nach wie vor in einer starken politischen Polarisierung mündet, sieht Durkan in der unbefriedigenden wirtschaftlichen Situation der Region. Noch heute leidet Nordirland unter den Folgen des 30 Jahre währenden Konfliktes.

Mark Durkan: "Wir haben den Schritt vom Frieden zum Wohlstand nicht geschafft. Viele Leute, zum Beispiel hier in Derry, spüren die Vorteile des Friedens nicht wirklich, zumindest nicht in ihrem Geldbeutel. Sie sehen eine Verbesserung darin, dass sie die Nachrichten einschalten können, ohne von Bomben oder politisch motivierten Morden zu hören. Aber ich finde, wir müssen die Latte höher ansetzen. Wir müssen mehr tun, um unsere jungen Leute hier zu behalten."

Die Angst vor den Auswirkungen vom Brexit

Gerade die Menschen in der wirtschaftlich schwachen Region um Derry herum, im katholisch geprägten Nordwesten des Landes, fühlen sich abgehängt vom protestantisch dominierten Osten um Belfast. Hinzu kommt die Angst vor den Auswirkungen des Brexit. Und vor dessen Folgen für den Friedensprozess, betont Neil Jarman vom Institut für Konfliktforschung.
 
"Das Ergebnis des Brexit-Referendums hatte leider negative Auswirkungen auf die Situation in Nordirland. Es hat die grundlegende Spaltung in der Gesellschaft wieder hervorgehoben: Der Großteil der protestantischen, unionistischen Gemeinschaft möchte im Vereinigten Königreich bleiben und unterstützt die Entscheidung, die EU zu verlassen, während die katholische, nationalistische Gemeinschaft genau das Gegenteil wollen, die meisten möchten in der EU bleiben."

Nordirland hat mit rund 56 Prozent gegen den Brexit gestimmt. Viele junge Nordiren waren konfessionsübergreifend für einen Verbleib in der EU. Insgesamt zeigt das Wahlergebnis aber doch eine Spaltung in zwei Lager. Was muss geschehen, damit sich die beiden Seiten in Nordirland versöhnen?
 
"Ich würde sagen, es ist eine Frage der Zeit. Es dauert einfach lange, solch einen Konflikt zu überwinden. Ich denke, wir können von der Situation in Deutschland lernen, von den Herausforderungen, die mit der Wiedervereinigung kamen und die lange anhielten. In Nordirland haben wir die Gewalt zum Großteil unter Kontrolle und die Menschen leben relativ friedlich miteinander, wenn auch getrennt voneinander. Aber sie sehen einander nicht mehr als Bedrohung." 

Ein Tor in der "Friedensmauer"

Eine Parallele zur Situation in Deutschland, zumindest optisch, ist die sogenannte "Friedensmauer" in Derrys Innenstadt. Sie wurde während des Nordirlandkonflikts errichtet und trennt unionistische und nationalistische Wohnviertel voneinander.

Michael Cooper ist Stadtrat in Dery. Er sagt: "Wir haben jetzt ein Tor in die Friedensmauer eingebaut. Es ist tagsüber geöffnet, so dass man hindurchgehen kann."

Für Michael Cooper ist das Tor ein Symbol für den nordirischen Friedensprozess. Nachts sei es nach wie vor geschlossen, erklärt er, das gebe den Bewohnern ein Gefühl von Sicherheit. Vielleicht werde es aber irgendwann auch nachts offen bleiben. Auf lange Sicht ist es Coopers Ziel, die Mauer ganz zu entfernen. Aber eins nach dem anderen. Hier in Nordirland bewegt man sich in Babyschritten, sagt Michael Cooper.

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