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Interview / Archiv | Beitrag vom 18.01.2014

20 Jahre Deutschlandradio"Wir lassen uns zuschauen, bei dem was wir tun"

Programmdirektor Andreas-Peter Weber über das Geburtstagsprogramm

Moderation: Jörg Degenhardt

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(Bettina Fürst-Fastré)
Der Programmdirektor des Deutschlandradios Andreas-Peter Weber (Bettina Fürst-Fastré)

Das Deutschlandradio feiert sein 20-jähriges Bestehen und startet eine Jubiläumstour durch die 16 Landeshauptstädte. Der Auftakt findet am Samstag in Kiel statt, und Programmdirektor Andreas-Peter Weber hofft auf interessante Gespräche mit vielen Hörern.

Gesprächsrunden, Kulturangebote und mehr biete Deutschlandradio Kultur beim Tourauftakt in Kiel, sagte Weber am Samstag : "Wir lassen uns zuschauen, bei dem was wir tun." Er hoffe auf zahlreiche Besucher und viele Gespräche mit Hörern.

Die Mischung aus Kultur und Politik sei es, die die Programme des Deutschlandradios prägen, führte Weber im Gespräch mit Ortszeit-Moderator Jörg Degenhardt weiter aus: "Wir versuchen hintergründig zu sein und vertiefende Informationen zu geben. Wir versuchen, die Bundesrepublik kulturell widerzuspiegeln in unserem Programm, und wir versuchen auch immer wieder, etwas Neues zu präsentieren und damit den Geschmack unseres Publikums zu treffen", so der Programmdirektor des Deutschlandradios.

Nationales Hörfunkprogramm für alle 16 Bundesländer

"Wir sind ein nationales Hörfunkprogramm und damit eine Besonderheit in der bundesdeutschen Radiogeschichte und Radiolandschaft", sagte Weber über den besonderen Programmauftrag des Deutschlandradios. So würden die Hörer immer auch erfahren, was die Menschen in anderen Regionen Deutschlands bewegt. Um Ereignisse mit überregionaler Bedeutung herauszugreifen, einzuordnen und zu gewichten, habe jedes der 16 Bundesländer seinen eigenen Korrespondenten. "Das ist der Unterschied zu den einzelnen Landesrundfunkanstalten", betonte Weber.

Im Jubiläumsjahr feiere der Sender folgerichtig in ganz Deutschland. So werde es in den kommenden Monaten in allen Bundesländern ähnliche Veranstaltungen geben wie am Samstag in Kiel, sagte der Programmdirektor. Der zentrale Festakt finde am 26. März im Berliner Museum für Kommunikation statt.

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